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Kaiserschmarrn-Rezept: So gelingt es

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Reisen bildet nicht nur, sondern macht natürlich auch hungrig. Auf fast jeder Speisekarte in Österreich findet sich der Kaiserschmarrn. Gegessen hatte ich ihn schon oft, seit Kindesbeinen nasche ich den fluffig zerhackten Pfannkuchen gerne. Aber jetzt war es mal Zeit, zu erfahren, wie man ihn macht. Köchin Antonia Ronnacher vom Hotel Enzian am Weißensee nahm mich mit in die Küche und verriet unserem Reiseblog ihr persönliches Kaiserschmarrn-Rezept.
Reiseblog, Kaiserschmarren, RezeptReiseblog, Kaiserschmarren, Rezept Reiseblog, Kaiserschmarren, Rezept„Bei uns hat jeder Haushalt sein eigenes Kaiserschmarrn-Rezept“, sagt Köchin Antonia. „Manche machen ihn mit Apfel oder Schwarzbeeren, ich mag es lieber klassisch“, sagt sie und greift mit einer kleinen Schaufel in das Mehl.

Rezept für 1-2 Personen:

3 Eier, ein Schuss Rum, 50 g Zucker, 50 g Mehl, 2 Pakete Vanillezucker, 2 Prisen Salz, eine Tasse Milch, Rosinen nach Geschmack

Das Mehl mit der Milch, zwei Prisen Salz und einem Schuss Rum in einer Backschüssel verrühren. Anschließend Eier trennen und Dotter zur Mehl-Milch-Mischung geben.

Das Eiweiß braucht eine eigene Schüssel, es wird mit einer Prise Salz zusammen steif geschlagen. „Bevor es ganz steif ist, geben Sie den Zucker hinzu und rühren noch mal, aber nicht zu lange, sonst fällt es wieder zusammen“, empfiehlt Antonia, während sie das Eiweiß schlägt.Vorsichtig zieht sie den Eischnee unter die Mehl-Milch-Mischung.

In der Pfanne hat sie Sonnenblumenöl erhitzt und gibt die Mischung ins heiße Fett. „Es darf nicht zu heiß sein, sonst schmeckt es bitter“, weiß die Köchin. Und nun heißt es Deckel drauf und warten, bis der Pfannkuchen, der noch aussieht wie ein Omelette, auch innen gart. Immer wieder wendet sie ihn vorsichtig, bis er durch und durch fest ist. Zum Schluss gibt sie geschmolzene Butter hinzu, dadurch wird der Kaiserschmarrn saftiger. Vor dem Servieren in Stücke zerteilen und mit Puderzucker und Apfel- oder Pflaumenmus servieren.

Ich hab mich jetzt hungrig gebloggt….

Hier geht es zum Hotel:

www.seehotelenzian.at

1 Kommentare

  1. Dörte sagt

    Da hat mir doch mal jemand erzählt: Das Gericht sollte eigentlich „Kaiserinnenschmarrn“ heißen, vom Hofkoch für Kaiserin Sisi kreiert. Aber sie fand das viel zu süß und fettig, zu gefährlich für ihre schlanke Taille. Ihrem Mann schmeckte es umso besser… 🙂

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