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Planetenweg Wallis: Wandern, von einem Planeten zum andern

Gerüche und Geschmackserlebnisse bleiben oft intensiv mit Orten verknüpft. So ging es mir diese Woche. Als ich seit langem wieder einmal die Schweizer „Nationallimonade“ getrunken habe, musste ich ans Wallis denken. Wo das eisgekühlte Getränk nach einer Wandertour umso leckerer geschmeckt hat. Und wo meine Kinder ohne Murren kilometerweit marschiert sind. Wie das?

Schon der morgendliche Start am Observatorium in St. Luc war ein Abenteuer: Wir haben echte Meteoriten anfassen dürfen, Sonnenflecken gesehen, Raketen aus Plastikflaschen gebastelt und mit Hochdruck in den Himmel abgeschossen:

Das schöne an diesem Wanderweg ist, dass alle paar Meter Planeten maßstabsgetreu als kleine oder riesige Skulpturen am Wegesrand auf ihre Entdeckung warten.

Auch die Abstände zum Observatorium, das als Startpunkt die Sonne darstellt, entsprechen den Maßstäben im Sonnensystem. So bekommen die Kinder nicht nur ein Gefühl für die Dimensionen. Es gibt auch ständig etwas zu entdecken. Wann taucht der nächste Planet hinter der Kurve auf? Wie groß er wohl sein mag?

Der winzige Merkur (links) nimmt nur einen kleinen Teil der Skulptur ein…

während sich die riesigen Kugeln von Jupiter und Saturn schon aus der Ferne abzeichnen:


Hier oben in den Bergen explodiert im Sommer die Natur: Weil alle Pflanzen den kurzen Sommer nutzen, um zu blühen. Farbenpracht, wohin man schaut.

Und genauso ist es bei den Insekten, es sirrt und summt und flattert, dass die Kinder ihre Freude hatten. Selten habe ich so viele Schmetterlinge, Grashüpfer und Wildbienen entdeckt wie hier am Planetenweg:

DieseRecherchereise wurde unterstützt von Schweiz Tourismus und dem Reka-Feriendorf Zinal:

www.reka.ch

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