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Grožnjan: Die Liebe zum Detail

Wer einen vernachlässigten Ort zum Leben erwecken will, muss nur Künstler dazu bringen, sich dort niederzulassen. Der Rest kommt von allein: Blumen, Skulpturen und kreative Schilder verschönern alte Gemäuer, aus einem verfallenen Städtchen wird etwas Magisches. Und plötzlich ist es hip, hier zu wohnen. Bestes Beispiel dafür ist das Künstlerdorf Grožnjan in Istrien.

Grožnjan, das Hügeldorf im istrischen Hinterland war in den 60er Jahren fast menschenleer, überall nagte der Verfall an den steinernen Fassaden. Dann gründete der Bildhauer Aleksandar Rukavina eine Künstlergemeinschaft und erwirkte einen Deal: Die Künstler durften gratis in den verlassenen Häusern wohnen, wenn sie diese erhalten und – wenn möglich – renovieren. Heute hat sich Grožnjan zu einem schmucken Dörfchen gemausert, das immer noch überwiegend von Künstlern bewohnt wird. Und nun sagen Impressionen mehr als Worte:

Und nach der Galerientour unbedingt die „Kaya Energy Bar“ besuchen. Diese Deko kann sich nur ein künstlerisch begabter Mensch ausdenken, oder?

Die Reise wurde unterstützt von der Kroatischen Zentrale für Tourismus. Ein großes Dankeschön geht auch an Marko und Goran vom Istria Tourist Board (ITB).

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