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Tenerína-Rezept: der beste Schokokuchen überhaupt

Spruch aus Rimini: Food is cheaper than a psychologist, Tenerina Rezept

Die Emilia Romagna ist eine Genussregion – überall wird lecker geschlemmt. Ob Parmaschinken, Parmesan oder Piadina. Doch am nachhaltigsten war die Tenerína – der Schokoladenkuchen von Ferrara. Er war so gut, dass mir Dolmetscherin Karin meinen Genuss an der Nasenspitze ansehen konnte und am nächsten Tag ihr Familienrezept mitbrachte. Ich habe es nachgebacken – und Freunde und Nachbarn in Verzückung versetzt. Hier das Tenerína-Rezept, Schokoladenkuchen aus Ferrara.

„Bei uns inTenerina Rezept, Schokoladenkuchen aus Ferrara, typisch italienischer Schokoladenkuchen, Rezept Italien gibt es immer eine Frau in der Familie, die die Rezepte bewahrt. In unserer Familie bin ich das“, erklärte Karin und überreichte mir den kleinen Schatz – ihr Rezept für die Tenerína, das sie von ihrer „Nonna“, Oma, gelernt hat. Der Kuchen ist außen knusprig, innen fluffig und schmeckt satt nach Kakao. Mhhhhhhh. Ein schöneres Souvenir aus der Emilia Romagna hätte es nicht geben können. Und das Beste daran: Der Kuchen geht einfach und schnell.

Tenerína-Rezept
– 4 Eier
– 120 g Zucker
– 80 g Mehl
– 240 g gute Zartbitterschokolade
– 200 g Butter
– Puderzucker

Butter und Schokolade gemeinsam im Wasserbad schmelzen. Währenddessen Eier und Zucker mit dem Schneebesen schlagen und nach und nach das gut durchgesiebte Mehl hinzufügen und verrühren. Das Ganze mit der Butter-Schokoladenmenge verrühren und in eine Kuchenform geben.
Den Ofen auf 180 Grad vorwärmen und 25 bis 30 Minuten backen. Wenn die Tenerína abgekühlt ist, wird sie mit Puderzucker bestäubt.
Macht süchtig und garantiert keine Bikini-Figur. Aber wie schon der Spruch in Rimini sagt: Food ist cheaper than a pychologist!

Mehr Beiträge aus der Emilia Romagna findest du hier: über das wunderschöne Comacchio und wie spannend es ist, dort Rad zu fahren

Kategorie: Essen und Trinken

von

Andrea Lammert

Als Reiseautorin bin ich gerne in der Welt unterwegs, am liebsten am Meer und an Orten, die Kraft geben. Auf jeden Fall draußen, Wälder, Strände und Wiesen sind meine Heimat - ob in Frankreich oder in der Mongolei. Ich schreibe regelmäßig auf meinen Blogs www.reisefeder.de und www.schamanen-garten.de

9 Kommentare

  1. Oh, das klingt toll! Wie eine Art italienischer Brownie. 🙂 Was für eine Kuchenform hast du denn verwendet?
    Liebe Grüße, Becky

    • Andrea

      Ich habe eine gusseiserne Auflaufform verwendet, so wie man für Aufläufe braucht, Größe ungefähr ein halbes Backblech.
      Schreib mal, wie sie geworden sind 🙂

      • Alles klar, dann habe ich eine grobe Idee, danke. Wenn ich sie ausprobiert habe, schreibe ich dir gern, wie sie uns geschmeckt haben. 🙂

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