Nachhaltigkeit, Reisen
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Asturien: Die Mühle von Vega de Pope

Die Wassermühle steht hier schon seit 600 Jahren, klappert ohne Unterbrechung. Ein mystischer Ort. Jede Landzeitschrift wäre wohl schon hier gewesen, stünde sie in Deutschland. So aber zeigt man sich in Vega de Pope hoch erstaunt: „Da arbeitet man hier Tag für Tag und findet nichts Besonderes. Dann kommen diese Deutschen und machen Fotos wie die Verrückten…“

Eigentlich sollte sie ja nur ein kurzer Zwischenstopp sein auf dem Weg zu unserer Bärentour. Doch dann hat uns die Mühle von Vega de Pope alle verzaubert.

Es gibt keine Homepage, nicht einmal das örtliche Tourismusamt macht Werbung. Dabei repräsentiert die Mühle so vieles, was heute hoch im Kurs steht: Nachhaltigkeit, sie funktioniert mit reiner Wasserkraft. Es gibt nicht einmal einen Stromanschluss. Regionalität. Sie mahlt heute noch das Mehl für die Gemeinde, Bauern bringen ihr Korn hierher, holen das fertige Mehl wieder ab. Alles selbstverständlich. Nichts besonderes für die Menschen vor Ort. Wir hingegen waren entzückt. In jeder Ecke der alten Wassermühle ein hübsches Motiv. Der weiße Mehlstaub hat sich auf die Möbel, alten Wagenräder und Spinnweben gelegt. Durch das winzige Butzenfenster dringt das Nachmittagslicht, Staubkörner tanzen in den Sonnenstrahlen.


Diese Recherche wurde unterstützt vom Spanischen Fremdenverkehrsamt Frankfurt und Turismo Asturias.

2 Kommentare

    • Iris Schaper sagt

      Hey Dani, danke Dir! Asturien ist ja irgendwie voller versteckter Geheimtipps. Hab mir auch grad Deine Fotos angesehen und bin wieder ins Schwärmen gekommen. So schön war´s, tolle Truppe, tolle Landschaft…
      Liebe Grüße
      Iris

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