Reisen
Kommentare 4

Paddeln auf dem Narcea

Ein Highlight im Jahr 2014: Eigentlich hatte ich ja Muffensausen. Irgendwann in der Studienzeit bin ich mal Kanu  gefahren, aber meist gemächlich. Und dann steht bei meiner Reise nach Asturien Paddeln auf dem Narcea auf dem Programm. Mit kleinen Stromschnellen und –  oh Gott – im Neoprenanzug, meine erste Sorge: Passe ich in so ein Ding überhaupt noch rein? Ich bin schließlich das Moppel unter den Reisefedern…

 

Die erste gute Nachricht: Neoprenanzüge sind verdammt dehnbar. Und wenn einer für einen 1,90-Mann konzipiert ist, lässt sich das Ding auch sehr schön in die Breite ziehen 😉

Die zweite gute Nachricht: Ich kann es noch! Paddeln ist doch irgendwie wie Radeln oder Schwimmen: Sind die Bewegungsabläufe einmal drin, kommt das Gelernte auch blitzschnell wieder.

Meine Mitfahrerin Ana (vorne im Boot) aus Asturien war auch nicht gerade ein Leichtgewicht. Weil der Narcea im Spätsommer sehr wenig Wasser führt, sind wir öfter aufgesetzt und mussten das Boot über die Steine hieven. Das war dann aber auch ein willkommener Anlass für Lachanfälle.

Deshalb die dritte gute Nachricht: Moppel können nicht nur Wildwasser-Kanu fahren, sondern haben dabei auch besonders viel Spaß, auch (und besonders) wenn sie kentern:

Wer selbst mal auf dem Narcea paddeln will: Die Agentur „Aventuras en Asturias“ bietet Touren an. Und weil sie die einzigen sind, die für ihre 12 Kanus eine Lizenz für diesen Flussabschnitt besitzen, hat man den Narcea sogar für sich allein…

4 Kommentare

  1. Dörte sagt

    Wie toll – auch in Nordspanien kann man paddeln!!!
    Und stimmt, man verlernt es nie… Auch nicht das Wieder-rein-ins-Boot nach dem Kentern 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.