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Frühling im Glas: Erdbeer-Trifle (+ Rezept)

Endlich, endlich gibt es wieder das erste frische Obst und Gemüse aus dem Garten oder vom Markt. Spargel, Rhabarber und nun auch die ersten Erdbeeren aus der Region – lecker! Höchste Zeit für ein Frühlings-Trifle…

Einfach lecker - frisches Erdbeer-Trifle

Einfach lecker – frisches Erdbeer-Trifle

Seit ich das erste Mal in Goßbritannien war, gehört Trifle zu meinen Lieblingsdesserts. Die Mischung aus Gebäck, frischen Früchten und einer leckeren Creme ist genauso einfach wie genial. Und so wandlungsfähig, denn es funktioniert mit fast allen Früchten, von Rhabarber über Aprikosen und geschmorten Äpfeln bis zu Blaubeeren und Himbeeren (notfalls die tiefgekühlten). Die Krönung im Mai aber ist die Variante mit frischen Erdbeeren, die jetzt endlich auch vom niedersächsischen Feld kommen und nicht mehr aus Süddeutschland oder gar Spanien herangefahren werden müssen (und ich habe auch in diesem Jahr tapfer mit dem Kauf gewartet, bis es die ersten heimischen gab. Sind eh viel leckerer).

Und so geht es:

1/2 Packung Canuccini (es gehen auch Butterkekse oder andere) im Küchenhandtuch zerstoßen und auf sechs Gläser verteilen. Ca. 300 g Erdbeeren waschen, in kleine Stücke schneiden und auf die Kekse verteilen. Wer mag, streut noch etwas Zucker drüber (dann saften sie die Kekse auch intensiver durch, das sollen sie nämlich). Aus 1/2 l Milch (oder Hälfte Milch, Hälfte Sahne), Zucker und Vanillepuddingpulver nach Rezept einen Pudding kochen (ich füge dem Puddingpulver immer noch eine Prise gemahlene Vanille hinzu – extra vanillig also…) und mit einem Becher Schmand verrühren. Auf die Erdbeeren geben. Eine Handvoll gehobelte Mandeln in der Pfanne hellbraun rösten und auf die Creme geben. Alles im Kühlschrank für zwei bis drei Stunden durchziehen lassen – fertig!

Erdbeer-Trifle

Kategorie: Rezept

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Seit ich denken kann, zieht es mich in den Norden. Das spezielle Licht im Sommer, der Duft der Wälder und die Weite des Fjälls… Als Journalistin und Buchautorin bin ich außerdem gern in Europa und in Niedersachsen unterwegs.

8 Kommentare

    • Anke sagt

      Den muss man vorher kurz mit etwas Zucker kochen (es sei denn, man mag ihn roh und extra gezuckert, das geht tatsächlich auch; ist aber wegen der Oxalsäure nicht jedermanns Sache)

  1. Wow, das sieht wirklich lecker aus und ich bekomme sofort appetit darauf. Prima Idee mit dem Extatipp, denn extra-vanillig paßt perfekt. 🙂 Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der sich für mich in die Küche stellt. 😉

  2. Hallo! Ein wirklich tolles Rezept, vielen Dank dafür! Die besten Erdbeeren habe ich in Südtirol gegessen, im Hotel Schlanders haben sie sowas ähnliches als Dessert angeboten, war unglaublich lecker =) Ich werde es auf jeden Fall nachmachen! Viele Grüße

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