Familie, Reisen
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Auf dem Natursprünge-Weg im Brandnertal

Was kommt heraus, wenn Bauern, Naturwissenschaftler und Touristiker sich zusammentun und einen Wanderweg für Familien planen? Na, so etwas wie der Natursprünge-Weg im Brandnertal. 

Vor kurzem hatte ich ja bereits den Tiererlebnispfad in Brand vorgestellt. Letzterer ist dank der kurzen Wegstrecke und vielen Streicheltiere auch für Kleinkinder bestens geeignet. Beim Natursprünge-Weg hingegen mit seinen vier Kilometern Länge und den kniffligen Wissensaufgaben kommen vor allem die Größeren auf ihre Kosten. Und für die Kleinsten nehmt auf jeden Fall einen Bollerwagen oder eine Karre mit, sonst werden die Arme schwer. Natursprüngeweg2

 

Mit der Seilbahn auf den Berg

Von Brand aus geht es mit der Dorfbahn hinauf – und danach gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr geht von hier aus direkt auf den Natursprünge-Weg und nehmt dabei eine leichte Steigung in Kauf oder Ihr wählt den umgekehrten Weg von oben herunter. Dazu steigt Ihr in die Panoramabahn – mit einer tollen Aussicht auf Tal – und fahrt hinauf auf den Burtschasattel. Uns hat es als allererstes in das Restaurant Frööd mit seinem leckeren Sonntags-Frühstücksbuffet verschlagen (Nachhaltigkeit wird ganz groß geschrieben in diesem energieneutralen Gebäude, aber das ist eine andere Geschichte…). Frisch gestärkt müssen die Kinder natürlich den Naturspielplatz direkt vor der Haustür ausprobieren. Und dann machen wir uns daran, die erste Frage aus dem Natursprünge-Forscherheft zu beantworten.

Der Natursprünge-Weg: Wandern in 11 Etappen

Das ist es, was ich am Wandern mit der Familie in den Alpen so mag: Dort hat man es verstanden, dass eine Wanderung für Kinder viel spannender ist, wenn hinter jeder Biegung ein neues Abenteuer wartet. Insgesamt elf Stationen zum Ausprobieren und Rätselraten aus unterschiedlichen Wissensgebieten rund um die Alpen warten auf Kids und Erwachsene: Wetter (direkt an der Wetterstation des Restaurant Frööd), Boden, Geologie, Wald, Wiese, Respektiere deine Grenzen, Wasserkraft, Jagd, Alpine Gefahren, Wasser, Alpwirtschaft (an der Alpe Parpfienz). Bei der letzten Station könnt Ihr ebenfalls noch eine Brotzeit einlegen, denn die angegebene Wanderzeit von zwei Stunden war in unserem Fall viel zu kurz, weil die Kinder – und so soll es ja auch sein – nicht nur die Stationen, sondern auch die Natur am Wegesrand entdecken. Die Fragen sind ziemlich knifflig, bei den meisten ist deshalb Teamwork angesagt – ob untereinander oder gemeinsam mit den Erwachsenen:

Ein dickes Dankeschön für die Familienreise geht an Österreich Werbung und die Alpenregion Vorarlberg

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