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Kanadas Nationalparks in Bildern: 2017 gratis besuchen!

Kanada-Flagge vor Berglandschaft

Schon die nächste Reise geplant? Wie wäre es dieses Jahr mal mit Kanada? Das weite Land im Norden feiert nämlich seinen 150. Geburtstag  – und deshalb kostet aktuell der Eintritt in allen Nationalparks von Januar bis Dezember genau: Nullkommanix! (Details hier unten)
Also auf ins Land der Berge und Ebenen, ich bin immer wieder begeistert dort! Hier ein paar Anregungen in Bildern…

‚Ne Prise Geschichte gefällig? Genau 1867, vor anderthalb Jahrhunderten, hatten sich die „Väter der Kanadischen Konföderation“ auf einen Vertrag geeinigt. Drei britische Kolonien wurden zur ersten Version von Kanada – um sich etwas von der Queen abzusetzen und den USA im Süden Kontra zu bieten. Von Anfang an dabei waren die Provinzen Ontario, New Brunswick, Nova Scotia und Quebec.  Aber der Rest des Landes ließ nicht lange auf sich warten, bis 1905 war fast der ganze Rest der heutigen Fläche auch beigetreten. Nur Neufundland samt Labrador ließ sich Zeit bis 1949. Und Nunavut, die Jüngste? Entstand erst 1999 als eigene Provinz.

Nationale Parks

Kanada war gerade 17 Jahre alt, als die Nummer Eins gegründet wurde: der Banff National Park.

Gerade rechtzeitig, bevor ein paar Geschäftsleute die kürzlich entdeckten heißen Mineralquellen kommerziell erschließen wollten… 1885 wurde das Gebiet rund um die Quellen unter Schutz gestellt, faktisch der drittälteste Nationalpark weltweit (nach dem Yellowstone Park in den USA und Australiens Royal National Park). Später kam das Gebiet bis zum großen Lake Louise dazu, genau wie die Gletscher vom Columbia Icefield. Riesig und vielfältig, mitten in den Rocky Mountains.  Tiere gucken, Schneeschuhwandern, Paddeln, Klettern – Raum und Natur für Winter– und Sommeraktivitäten in der Wildnis.

Nicht weit weg, auch in den Rockies in Alberta, liegt der Jasper National Park. Tolle Erinnerungen an eine Nachtwanderung im Eis-Canyon… Insgesamt bietet Kanada rund 50 Nationalparks und 168 so genannte Historic Sites (quasi das Kulturerbe als Kontrast zum Naturerbe). Die Höhle und das erste Badehaus an der Banffer Mineralquelle sind übrigens auch eine Historic Site. Baden in dem Wasser kann man ganz in der Nähe – im modernen Becken, aber wie damals: richtig schön entspannend!

Parks Canada Discovery Pass

Wie gesagt: Das ganze Jahr 2017 gilt für alle National Historic Sites, National Marine Conservation Areas (NMCA) und National Park Reserves in Kanada: Eintritt frei. Nur geführte Touren vor Ort, Parken oder auch die Unterkünfte und Campingplätze  müssen bezahlt werden.

Normalerweise kostet der „Parks Canada Discovery Pass“ rund 44 Euro für Erwachsene, für Kinder von 6 bis 16 Jahren die Hälfte und für Famlien und kleine Gruppenfast 90 Euro. Das bedeutet: alle Personen in einem Fahrzeug (maximal 7), denn die grüne Karte mit dem Biberlogo ist am Armaturenbrett zu befestigen. (Was macht man bei den wenigen Nationalparks, die man auch per Bahn oder zu Fuß erreichen kann? Oder wenn man per Fahrrad durchs Land rollt? Berichtet mal, wenn Ihr es ausprobiert!)

Auf jeden Fall gibt’s den Pass ab sofort KOSTENLOS – und wer auf Nummer Sicher geht, beantragt ihn online hier. Es heißt, er wird sogar nach Deutschland geschickt (Laufzeit ca. drei Wochen). Und noch eine gute Nachricht für Familien: Ab 2014 sollen alle Minderjährigen, also bis inklusive 17 Jahre, immer freien Eintritt in alle Parks haben.

Sommer oder Winter? Keimende Frühlingsblüten oder buntes Herbstlaub? Gemütlich durchs Land kutschieren oder Abemteuerurlaub? Städtekultur oder Einsamkeit? Für den Lehnstuhl zuhause: Wir Reisefedern haben auch schon zwei passende Bildbände betextet (rechts). Und mehr Infos für Eure Reiseplanung bietet die offizielle Tourismusseite des Landes, „Keep Exploring“.

In diesem Sinne: Viel Spaß in Kanada!!!

 

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Kategorie: Reisen

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„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon“ – so wahr! Also fuhr ich als Kind in Büchern um die Welt, bis nach Taka-Tuka-Land. Heute bin ich „in echt“ unterwegs und schreibe manches Buch selber ;) Per Bahn, Pedale, Paddel und per pedes reise ich am liebsten, als Wissenschaftsjournalistin, Reiseautorin und Fotografin immer mit offenem Blick. Und einem Faible für Sprachen. In Bolivien und der Arktis, Australien, China oder Island. Slowenien, Polen. Finnland. Ach… Reisen!

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