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11 Tipps für… den Harz

Der Harz ist viel spannender und abwechslungsreicher als sein Ruf – alte Burgen und Höhlen, Höhenwanderungen und Geschichte lassen sich hier genauso erleben wie Märchen und Mystik, tolle Natur und rasante Action – es ist also für alle was dabei. 11 Tipps für Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge.

1 Höhlen-Erlebnis-Zentrum

DNA-Analysen der Toten aus der Lichtensteinhöhle bei Bad Grund haben bewiesen, dass noch heute Nachfahren des bronzezeitlichen Familienclans im Harz leben. Der Alltag der Menschen vor fast 3000 Jahren ist in einem Höhlennachbau des Höhlen-Erlebnis-Zentrums dargestellt; in die echte Karsthöhle mit Tropfsteinen geht es natürlich auch.

2 Burg Falkenstein

Kinder lieben Burgen! Falkenstein im Ostharz ist besonders gut erhalten. Ein auch für kurze Beine gut schaffbarer Spazierweg führt zu dem alten Gemäuer. Dort gibt es eine Ausstellung innen, draußen führt die Falknerei die Flugkünste der Vögel vor.

3 Burgberg mit der Harzburg-Ruine

Mit der Gondelbahn geht es von Bad Harzburg hinauf auf den Burgberg. Unten lockt der neue Baumwipfelpfad, oben die Ruine der Harzburg, der Ausblick zum Brocken und eine Wanderung zum Luchsgehege an der Rabenklippe.

4 Goslar

Zusammen mit dem Bergwerk Rammelsberg ist Goslar Weltkulturerbe. Der tausendjährigen Kaiserstadt sieht man ihren einstigen Reichtum an: an der Kaiserpfalz, aber auch an den malerischen Gassen mit schönen Fachwerk-Bürgerhäusern. Besonders stimmungsvoll ist der Weihnachtswald im Advent. Mit seinem „Kaiserring“ ehrt Goslar in jedem Jahr einen international renommierten Gegenwartskünstler. Das Mönchehaus Museum bietet den angemessenen räulichen Rahmen für Werke der Ausgezeichneten.

5 Bergwerk Rammelsberg

Bergwerk zum Anfassen: Bei einer Fahrt unter Tage wird es ganz schön laut, wenn die Vorführmaschinen im stillgelegten und heutigen Schau-Bergwerk angeworfen werden. Noch älter sind die hölzernen Wasserräder im Roeder-Stollen – frühe Ingenieurskunst, die half, das Erz zu heben. Auch die Ausstellungen über Tage sind sehenswert. Ein Muss: der von Christo verhüllte letzte Erzwaggon („Package on a Hunt“) vor Stilllegung des Rammelsbergs (aktuell nach Braunschweig verliehen). Der Rammelsberg ist zusammen mit Goslars Altstadt Unesco Weltkulturerbe.

6 Durchs grüne Ilsetal zum Ilsestein

Durch das grüne Tal des Flüsschens Ilse wanderte einst Heinrich Heine hinauf zum Brocken, beschrieben in seiner „Harzreise“. Los geht´s in Ilsenburg, toll sind die bis zu 160 Meter hohen Felsen des Ilsesteins. Von hier sieht man den Brocken – und manchmal dunklen Qualm zwischen den Bäumen aufsteigen. Das ist die Harzer Schmalspurbahn auf ihrem Weg nach oben.

7 Quedlinburg

Dass Quedlinburg eine Perle unter den Fachwerkstädten im Harz ist, ist kein Geheimnis mehr. Die Unesco-Welterbestadt mit Schlossberg und Stiftskirche, vor allem aber die kleinen Sträßchen mit den sorgfältig restaurierten Fachwerkhäusern ist wie eine Reise in vergangene Zeiten. Sehr stimmungsvoll, aber meistens leider auch sehr voll ist der „Advent in den Höfen“, wenn in mehr als 20 Innenhöfen kleinen Weihnachtskostbarkeiten verkauft werden.

 

8 Hexentanzplatz Thale

Thale und der Hexentanzplatz – wer sich nicht von Kitsch in Form von billigen Hexen made in China abschrecken lässt, wird die Kraft und Mystik spüren, die dieser sagenhafte Ort weit oberhalb von Thale ausstrahlt. Besonders zur Walpurgisnacht sind hier Hexen und Teufel los. Gegenüber liegt außerdem die mächtige Granitformation Rossrappe. Hinauf zum Hexentanzplatz geht es am bequemsten mit der Kabinenbahn (wer Glück hat, erwischt eine Gondel mit Glasboden), runter zu Fuß durch das wilde Bodetal. Schön ist auch eine Vorstellung in Harzer Bergtheater auf einer von Deutschlands schönsten Naturbühnen.

9 … und Action! Megazipline

Und… Action! Das genaue Gegenteil der Rhumequelle findet sich vielleicht nicht ohne Grund auch auf der anderen Seite des Harzes: Die Megazipline macht einfach riesigen Spaß. An der langen Doppelseilrutsche gleitet man nebeneinander dteil bergab über die Rappbodetalsperre, natürlich gut gesichert. Fast wie fliegen. Und immer viel zu schnell vorbei.

10 Einhornhöhle

Der Harz hat einige Besucherhöhlen, doch diese gefällt mir am besten: Die Einhornhöhle bei Scharzfeld hat jahrhundertelang Forscher und Neugierige angezogen, darunter Leibnitz und Goethe. Vermeintliche Einhornfunde entpuppten sich zwar als aus verschiedenen Knochen zusammengepuzzlte Fabelwesen – doch die stammten von echten Höhlenbären.

11 Harzvorland: Rhumequelle

Nicht mehr ganz im Harz gelegen, aber von der Einhornhöhle schnell erreicht: Die Rhumequelle im Eichsfeld bei Rhumspringe ist irgendwie magisch. Die Karstquelle der Rhume leuchtet unwirklich blau und strahlt eine ganz besondere Ruhe aus. Ich könnte ewig am Ufer des Quellsees stehen…

Mehr Infos zum Harz: Harzer Tourismusverband

 

 

 

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