11 Tipps für..., Städtetrip
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11 Tipps für… Hann. Münden

Dreiflüssestadt und Fachwerkperle, Hochburg für Radfahrer und Wasserwanderer – hier kommen meine 11 Tipps für die Stadt, in der sich Werra und Fulda küssen und ihren Namen büßen müssen.

1. Monduhr

Ich habe ja schon so einige Sonnenuhren auf meinen Reisen gesehen, aber eine Monduhr? Das war mir neu. An der Kirche St. Blasius von Hann. Münden gibt es so ein Meisterwerk der Uhrmacherkunst, wo die vielen Zahnräder nicht nur das Zifferblatt drehen, sondern in einem viel langsameren Turnus auch die Mondkugel, die bei Vollmond komplett golden glänzt.

2. Wasser, Wasser, Wasser

Drei Flüsse umfließen den mittelalterlichen Stadtkern. Klar, dass es da zu Hochwasserzeiten immer mal Überflutungen gibt, aber das hindert die Hann. Mündener nicht daran, das Wasser zu zelebrieren. Da sind plätschernde Brunnen, die kühles Nass in heiße Sommertage bringen. Und wer genau hinschaut, entdeckt rund um die die Kirche St. Blasius sind unzählige Pflastersteine mit „Wasserspuren“, die private Sponsoren gestaltet und gespendet haben.

3. Führung mit Dr. Eisenbarth

Hier ist der berühmte Wanderarzt verstorben und vieles dreht sich in Hann. Münden um ihn. Am meisten Spaß macht aber eine Stadtführung bei Ernst Polej alias Dr. Eisenbarth, der sogar den vorwitzigsten Schülern mit seiner großen Zange einen richtig schönen Schreck einjagen kann.

 4. Der Weserstein

Er steht auf der Halbinsel, die durch die Vereinigung von Werra und Fulda entstanden ist. Und zeigt den berühmten Spruch, den früher fast jeder Grundschüler auswendig lernen musste:

5. Beim Wursteuropameister

Auch wenn es so nach Ritter der Kokosnuss klingt: Beim Ritter der Rotwurst werden alle Freunde der Fleischeslust fündig, Preise über Preise hagelt es hier. Fleischer Uli Schumann hat gerade in einem internationalen Wettbewerb unter 474 Metzgern den Pokal für Europas beste Wiener Würstchen geholt.

6. Das Craft-Bier, das nicht so heißt

In Hann. Münden habe ich eines der besten Biere meines Lebens getrunken, und zwar im urigen Ratsbrauhaus. Hier braut der Chef noch persönlich, und das Ergebnis ist wahnsinnig lecker. Mit dem Modewort „Craft-Beer“ kann er sich trotzdem nicht anfreunden, auch wenn sein Bier eigentlich der Definition entsprechen würde.

7. Welfenschloss

Das Welfenschloss im Stil der Weserrenaissance war einst Herrschaftssitz von Erich II. von Lüneburg-Braunschweig, heute beherbergt es unter anderem das städtische Museum.

8. Schiefe Häuser und andere Fachwerkschönheiten

Die gesamte Altstadt von Hann. Münden ist eigentlich eine Sehenswürdigkeit – so viele gut erhaltene, schmucke Fachwerkhäuser aus unterschiedlichen Stilepochen, manche verwinkelt und verhutzelt, andere prächtig anzuschauen. Einfach treibenlassen und genießen…

9. Alte Werrabrücke

Sie wirkt vielleicht ein wenig unscheinbar, ist aber eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands. Zum ersten Mal erwähnt wurde sie 1329, erbaut jedoch wahrscheinlich schon knapp 100 Jahre zuvor.

 

10. Tillyschanze

Eigentlich hat sie mit dem berüchtigten General Tilly nichts zu tun. Bekannt war nur, dass Tilly von einem Punkt aus die riesige und dicke Stadtmauer so lange unter Beschuss nahm bis sie endlich ein Loch hatte. Die Tillyschanze steht jedoch an einem anderen Ort und wurde auch viel später gebaut. Nichts mit Tilly also, dafür bietet sie heute einen der schönsten Ausblicke über die Dreiflüssestadt.

11. Rathaus

Noch so eine Weserrenaissance-Schönheit: Das denkmalgeschützte Rathaus von Hann. Münden. Seit dem Mittelalter tagt hier der Stadtrat. Und wer auf Glockenspiele steht, hat hier um 12, 15 und 17 Uhr die Gelegenheit, dem Lied von Dr. Eisenbarth zu lauschen.

Diese Recherche wurde unterstützt von Hann. Münden Tourismus, vielen Dank dafür!

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