7 Fragen an
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7 Fragen an… Reisefeder Silke

In der Rubrik „Sieben Fragen an“ stellen wir uns heute wieder selbst vor, das Reisefeder-Team. Heute bin ich dran, Silke. Schon früh habe ich festgestellt, es gibt Menschen, die leiden an Heimweh, andere an Fernweh. Ganz sicher gehöre ich zu Letzteren. Schon als kleines Kind faszinierten mich die Abenteuer-Geschichten meiner Eltern aus der weiten Welt und jetzt kuriere ich mein Fernweh mit Reisen.

1) Welches war Dein schönstes Erlebnis unterwegs?

Nach gut vier Tagen und Nächten auf der Nordsee das Ankommen in Schottland. Glückshormone pur. Wir haben es geschafft. Sturm, Sonne, Schlafmangel, aber das unglaubliche Teamgefühl macht alles wett. Wahnsinn. Erhaben ist der richtige Ausdruck für das Rauschen, das den Körper durchströmt, wenn morgens die Sonne aufgeht, die Segel einen sanft vorantragen und keine Menschenseele weit und breit stört. Himmel und Meer nur für mich. Mein Mann und ich segelten in einem kleinen Boot (einer Scalar 28) von Kappeln aus rund um Schottland. Einer schlief, einer kümmerte sich um das Schiff und mittags aßen wir zusammen – Käsebrote, Schokolade und Cola. Wegen der Schaukelei ging nicht mehr.

2) Welches Erlebnis (auf Reisen) hat Dich nachhaltig beeinflusst?

Wie weit man mit einem Lächeln kommt.

3) Gibt es einen Gegenstand, den Du auf Reisen immer dabei hast?

Eigentlich drei: Ein Schweizer Messer, eine Kamera und ein Tuch gegen Wind, Kälte und als Kopfbedeckung in einigen Ländern.

4) Wenn Du ohne jegliche Alltagspflichten und gesellschaftliche Zwänge leben könntest – womit würdest Du dann den Großteil deiner Zeit verbringen?

Mit Reisen. Dann würde ich mit meinem Mann und Sohn im Boot über die Weltmeere segeln. Oder im Wohnmobil mit meinen Männern durch Kanada und Alaska fahren. Oder durch Norddeutschland, dann dürfen die Hunde auch mit.

5) Welches war das gewöhnungsbedürftigste Essen, das Du je in einer anderen Kultur probiert hast?

Gegorner Yak-Buttertee bei einer Bauernfamilie im Himalaya. Allein der Geruch. Aber die Gastgeber beleidigen wollte ich auch nicht, also Nase zu und hinunter damit. Brrr. Mich schüttelt’s noch heute.

6) Gibt es Dinge, die Du dank einer Reise an Deutschland bzw. Deiner Heimat besonders schätzen gelernt hast?

Das Leben hier funktioniert nach bestimmten Regeln: Pünktlichkeit, Ordnung und Sauberkeit. Mag manchmal spießig und piefig sein, aber man weiß, woran man ist.

7) Welches Reiseziel ist auf Deiner Liste noch offen?

Viele: Kap Hoorn auf eigenem Kiel umrunden, Neuseeland, Tasmanien, die Südsee. Und auf einem Pony durch Patagonien reiten.

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