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Blitz, Donner und Düsternis: Bei Gewitter auf der Riegersburg

Der Burgberg der trutzigen Riegersburg ragt mit seinen fast senkrechten Felsen wie ein riesiges Monument aus der Landschaft. Nicht nur für Menschen ein herausragender Punkt. Wie wir eindrucksvoll gelernt haben, fühlen sich bei Gewitter auch Blitze davon angezogen  😉

Es war schwülheiß, als wir also kürzlich im Thermenland Steiermark unterwegs waren und uns entschlossen, zur Riegersburg zu fahren, DEM Wahrzeichen der Region. Angekommen am Parkplatz, wurde es verdächtig dunkel am Horizont. Aber was soll´s, wir hatten uns vorgenommen, die Burg anzuschauen. Also auf in den Fahrstuhl und hinauf zur Riegersburg. Ein Mittelalterbau wie er im Buche steht, trutzig und mit Burggraben, in dem sich gerade Schweine über Essensreste hermachten. Und der Himmel wurde immer schwärzer. Die meisten Besucher sputeten sich, um noch rechtzeitig mit dem Fahrstuhl hinabzufahren.

Wir nicht :). Stattdessen standen wir auf an Burgzinnen und schauten fasziniert dabei zu wie sich eine Wolkenwand heranwälzte (mein Sohn hat übrigens dieses hammermäßige Panoramafoto mit dem Handy geschossen):

Klick, klick, klick, ich konnte mich gar nicht sattfotografierenan an dieser tollen Atmosphäre. Die Riegersburg ist natürlich weit und breit der höchste Punkt in der Landschaft. Tolle Düsternis, aber trotzdem wurde uns mulmig.

Deshalb wollten wir uns eigentlich schnell ins Burginnere aufmachen und gingen grad durch den Torbogen, als ein höllenlautes Krachen über den Zinnen ertönte. Dank Blitzableiter war es nicht weiter schlimm, dass sich die Spannung in der Luft ausgerechnet hier abgeladen hat, aber ich bin schon sehr zusammengezuckt, war ein wenig zittrig danach. Die Jungs fanden es einfach nur cool. Wenn so ein Gemäuer schon die letzten 800 Jahre auf diesem Felsen überstanden hat, dann sollte ein Blitzeinschlag es auch nicht mehr umhauen, nicht wahr? Und während es draußen wie aus Kübeln schüttete und kleine Bäche auf den ausgetretenen Felswegen rund um die Burg hinabliefen, schauten wir uns die Ausstellungen über Hexenverfolgungen und Waffen im Mittelalter an.

Muss ich erwähnen, dass das ein absolutes Highlight für unsere Jungs war? Unvergesslich! Nach dem Gewitter dampften die Wälder rundherum und die Burg hüllte sich Nebelschwaden, während wir den Blick durch die Panoramafenster in der Taverne genossen.  Also wenn Euch ein Gewitter auf der Riegersburg erwischt, nicht weglaufen, sondern dableiben und die düstere Atmosphäre aufsaugen…

Die Riegersburg ist im Sommer von 9 – 18 Uhr geöffnet und kostet für Erwachsene 12,50€ Eintritt, für Kinder 7,50€ (bzw. 30€ für Familien).

Diese Recherche wurde unterstützt vom Thermenland Steiermark. Vielen Dank dafür!

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Kategorie: Familie

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Journalistin und Autorin, liebt Reise-, Wissenschafts- und Naturthemen und vor allem das Humboldt-Reisegefühl: „Ich komme von Sinnen, wenn die Wunder nicht bald aufhören.“

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