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Grün und kühl – Deutschlands schönste Wälder

Wenn der Sommer an Fahrt aufnimmt, es draußen immer heißer wird, zieht es Viele ins klimatisierte Drinnen. Aber warum nicht mal in den Wald? Ins dichte Grün, frische kühle Luft atmen, würzige Düfte genießen, Ruhe finden. Und dabei noch ein paar Geheimnisse entdecken… Also Rucksack packen und auf in die 11 schönsten Wälder des Landes:

LeShan: Besuch beim größten Buddha

Diese Augen! Blicken tief hinunter auf den Fluss, wie um die Stromschnellen zu bändigen, mit reiner Gedankenkraft – aber auch gütig irgendwie, allwissend vielleicht. Und gelassen, angesichts der vielen Ameisen-kleinen Menschen, die rundherum den Berg hoch und runter „krabbeln“. Der 71 m hohe Große Buddha von LeShan, der Lèshān Dàfó (乐山大佛) mitten in China, ist weltweit die größte steinerne Buddha-Figur. Die größte Skulptur aus der Vormoderne sowieso. Und gehört seit genau 20 Jahren zum Unesco-Weltkulturerbe. Aber nicht nur…

Bayern, Tegernsee, altes Handwerk, Hutmacher, Traditionen, Oberbayern

Tegernsee: Der Hutmacher in Flip-Flops

Wen’s an Ostern nach Bayern verschlägt, hier ein guter Tipp von mir: Am romantisch-schönen Tegernsee ist Tracht noch immer angesagt. Und nicht nur das: Die alten Traditionen leben, werden emsig gepflegt – und sterben so nicht aus. Auch der Nachwuchs in Oberbayern übt Traditionsberufe noch immer gerne und mit viel Herzblut aus. „Wir sind halt eine traditionelle Familie, wir leben mit dem Brauchtum“, empfängt mich Martin Wiesner in kurzer Lederhose – und bunten Flip-Flops.

Sylter Hundstage

Sylt. Sonne. Strand. Und Hund! Meine perfekte Mischung. In Wenningstedt finden im März und November die Sylter Hundstage statt. Eine Woche voller Spaziergänge, Seminare, Fotosessions rund um die Vierbeiner wie Hunde als Haushaltshelfer, BARF-Kochkurs oder Wattwanderung – ein Fest für alle Hundenarren und ihre Fellnasen.

Meine Nacht im Iglu auf der Zugspitze

Einmal in einem Iglu übernachten – nicht nur Kinder träumen davon. Ganz eintauchen in die kalte, weiße Welt, auf einem Fell die Nacht verbringen, während draußen der Schneesturm heult. Mit meinem Fünfjährigen habe ich das Abenteuer im Iglu-Dorf auf der Zugspitze gewagt und wir haben noch nicht mal kalte Füße bekommen.

Süßigkeit selbst gemacht: Quittenbrot

Quittenbrot ist eine tolle Winter-Leckerei. Nicht ganz schnell gemacht, aber der Aufwand lohnt sich. Und so werden die Quitten aus dem eigenen Garten zu einer (zudem noch gesunden! :-)) Süßigkeit: 1 Kilo Quitten schälen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden. Mit einer Tasse Wasser, 600 g Zucker, dem Saft und der Schale von zwei (Bio-)Zitronen oder mit Zitronenscheiben rund eine halbe Stunde weich kochen. Die Quittenmasse durch ein Sieb streichen und zu einem dicken Brei einkochen lassen. Anschließend dünn auf ein gefettetes Backblech streichen und im Ofen bei niedriger Temperatur (80-100 Grad) mehrere Stunden trocknen. Dabei die Ofentür immer wieder öffnen, um die Feuchtigkeit herauszulassen, oder einen Kochlöffel in die Tür klemmen. Die Masse (inzwischen eher eine weiche Platte) zwischendurch einmal wenden. Abkühlen lassen. Dann in kleine Rauten schneiden oder mit dem Plätzchenförmchen ausstechen, in Zucker wälzen oder und in geschmolzene Schokolade tauchen.      

Buch-Rezension: Du lebst nur einmal

Wer kennt das nicht: Manchmal spielt das Leben einem übel mit. Dunkel, kalt und Regenklatschen. Einfach bäh! Bahn überfüllt mit schlecht gelaunten Menschen. Kein Lächeln und Lichtblick. Dafür postet eine Bekannte Sonnen-, Strand- und Sehnsuchtsbilder von ihrer Auszeit in Australien, wenig später eine andere aus Neuseeland. Super, warum sind Glückspilze immer nur die anderen? Das Lonely-Planet Buch „Du lebst nur einmal“ ist ein Mittel gegen Selbstmitleid und zeigt, wie man schon mit kleinen Dingen den Alltag aufpeppt.