Alle Artikel in: Nachhaltigkeit

Grün und kühl – Deutschlands schönste Wälder

Wenn der Sommer an Fahrt aufnimmt, es draußen immer heißer wird, zieht es Viele ins klimatisierte Drinnen. Aber warum nicht mal in den Wald? Ins dichte Grün, frische kühle Luft atmen, würzige Düfte genießen, Ruhe finden. Und dabei noch ein paar Geheimnisse entdecken… Also Rucksack packen und auf in die 11 schönsten Wälder des Landes:

Unsere besten Kräuter-Rezepte

Allzu lange dauert er nicht mehr, der Frühling. Jetzt noch schnell in den Garten und die Natur, solange die Kräuter noch zart und knackig sind. Wir haben für euch noch einmal unsere schönsten (Wild-)Kräuterrezepte aus unserem Blog zusammengestellt. Vielleicht ist ja etwas dabei für die Grillparty am Wochenende? Oder fürs gemütliche Sonntagsfrühstück, das nächste Mittagessen im Familienkreis?

Der Schuster aus Südtirol

Manchmal begegnen einem unterwegs echte Originale, Menschen, die für eine Passion brennen. So einen Menschen habe ich ausgerechnet in der beschaulichen Kleinstadt Bruneck in Südtirol kennengelernt. Einen Schuster, der solides Südtiroler Handwerk und italienisches Gefühl für Eleganz zu etwas ganz eigenem vereint: Darf ich vorstellen, Armin Stricker, Schuster aus Leidenschaft.

Lechtal: ganz weit vorn mit regionalen Lebensmitteln

Mit seinen nur kleinen Skipisten konnte das österreichische Lechtal nie mit den großen alpinen Ski-Hochburgen konkurrieren. Gut so, denn genau dies erweist sich heute als großes Glück: Traditionen blieben erhalten, Bausünden und andere Folgen des Massentourismus blieben aus. Und auch der Fluss Lech profitierte davon. Er ist heute der letzte unverbaute Wildfluss der Nordalpen und mit dem mehr als hundert Kilometer langen Fernwanderweg Lechweg von seiner Quelle bis zum Lechfall ganz nah dran erlebbar. Dass Naturnähe, Nachhaltigkeit und gerade die Regionalität die Stärken des Lechtals sind, haben viele der meist familiengeführten Hotels und Pensionen erkannt. So zaubert die Küche im Hotel Post in Steeg nicht nur alpine Spezialitäten, auch die Zimmer sind mit viel Holz als Baustoff, unter anderem mit der alpinen Zirbe, modernisiert worden. Ich würde gern noch ein paar Tage länger bleiben. Auch, um nochmal in den phänomenalen Hängeliegen des ganz neuen Spa-Bereichs die Seele baumeln zu lassen. Aber an anderer Stelle im Tal ist es ja zum Glück auch schön: Im Hotel zum Mohren in Reutte zaubert Küchenchef Thomas Ruepp Leckeres aus …

Tiroler Lechtal: Winterzauber pur

Alpen? Ski-Massentourismus, Trubel und Après Ski mit DJ Ötzi und Co.? Nichts für mich. Deshalb habe ich bisher auch die Alpen im Winter gemieden. Doch jetzt war ich im österreichischen Naturpark Tiroler Lech. In dem Tal, aus dem die legendäre Geierwally stammt. Die Naturparkregion Lechtal-Reutte  hat hier ihr mit ihrem „Winterzauber am Berg“ ein angenehm ruhiges Gegenprogramm zum lauten Ski-Zirkus geschaffen. Winter- und Schneeschuhwanderungen, mit der Naturführerin auf Entdeckungstour gehen oder Langlaufrunden stehen auf dem Programm. Sanfter Tourismus, wie er sein soll, zudem die Gastronomie im Tal weitestgehend auf lokale Produkte setzt. Wer dennoch ein wenig Nervenkitzel möchte: Spannend wird es auf der highline 179, der höchsten Hängebrücke der Welt im Tibet-Style.   Auf stillen Pfaden: Schneeschuhwanderung Sonst immer im Sommer traditionell mit Wanderschuhen auf mehr oder weniger festen Wegen unterwegs, will ich schon lange mal das Schneeschuhwandern ausprobieren. Jetzt ist es also so weit. Bergführerin Cloudy von der Bergschule Lechtal hilft mir in die Hightech-Schneeschuhe, die ein wenig wie extrabreite Kinderski aussehen. Sie sind erstaunlich leicht am Fuß und das Innere ist an einem …

Mit dem E-Bike im Pottland

Da wohne ich gewissermaßen fast um die Ecke, aber hatte keine Ahnung: Zwischen Alfeld und Springe am Deister in Südniedersachsen lagen früher die bedeutendsten Töpfereien Norddeutschlands (Iris hat ja auch schon über das Töpfer-Dorf Fredelsloh im nahen Solling berichtet). Das Gebiet hieß deshalb auch „Pottland“. Schon im späten Mittelalter entstanden hier aus dem qualitativ hochwertigen Ton robuste Krüge und andere Gebrauchskeramik, die von Händlern mit Kiepen auf dem Rücken bis auf weit entfernte Märkte gebracht wurden. Von deutschen und holländischen Überseehäfen gelangte die Keramik sogar bis ins Baltikum, nach Nordamerika und Indien.

Tontöpfe beim Trocknen

1000 Jahre Töpferdorf: Der Herr der Tonkrüge

Sie sind der Fluch eines jeden Bauern: Tonböden lassen sich nur schwer mit Gerät bearbeiten und wasserdurchlässig sind sie schonmal gar nicht. Doch genau das ist für manche Menschen ein Segen, zum Beispiel Johannes Klett-Drechsel im Töpferdorf Fredelsloh am Solling. Er holt sein Rohmaterial aus der eigenen Tongrube – Grundstoff für filigrane Unikate.