Alle Artikel in: Schietwetter

Island: Rennen unterm Nordlicht

Island im Winter, warum denn sowas? Und dann auch noch Joggen??? Wer die große Insel nicht kennt, bei dem schießen schnell die Klischeevorstellungen ins Kraut: dunkle, eisige Winterkälte, dicke Schneeberge, Rutschen auf Eisglätte, …? Aber hey: „Laufen unter den Nordlichtern“ klingt doch gleich viel besser! „Northern Lights Run“ heißt der Fünf-Kilometer-Lauf quer durch Reykjavíks Altstadt – klang irgendwie schräg, also sehr verlockend. Auch deshalb musste ich jetzt mal im Winter dorthin…

Harz: Auf den Brocken bei Schietwetter

Regen ist angesagt, und Sturm. Das Ganze bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Echtes Schietwetter also. „Super, dann ist es nicht so voll“, ist mein erster Gedanke, als ich die Wettervorhersage höre, „hm, vielleicht sollten wir doch lieben zuhause bleiben?“ mein zweiter. Aber nein, die Brockenwanderung wird nicht abgeblasen. Stattdessen kommen ein Fleece mehr und extra Regenschutz in den Rucksack. Und eine Kanne heißer Tee.

Bei Schietwetter? Nix wie rein in die Heide!

Sonnig zieht sich der Spätsommer übers Land, als ich beschließe, endlich mal die blühende Heide zwischen Celle und Hamburg zu besuchen – bevor sie ausgeblüht ist. Und was passiert?  Erst verdunkelt sich der Horizont, dann Wolkenbruch, dann Schnürlregen. Schietwetter halt… Aber warum sollte uns das abhalten?

Wenn der Regen bunte Bilder malt

Was für ein Schietwetter heute in Niedersachsen… alles grau in grau, triefend nass und dazu noch der böige Wind. Kurz: das perfekte Wetter, um endlich mal Regen-Aquarell auszuprobieren… Einfach mit Aquarellfarbe (Tuschkasten tut es auch) ein paar dicke Farbpunkte auf Papier klecksen (am besten ist wirklich das dicke, saugfähige Aquarellpapier, aber wer keins hat, nimmt eben anderes und experimentiert damit), das Papier nach draußen in den Regen legen und abwarten… Ich habe nach einer halben Stunde nachgeguckt und eingesammelt. Tolle Farbtupfer im Grau! Lägen die Blätter noch länger draußen, würde das Ergebnis wahrscheinlich pastelliger und verwaschener. Nur die Jaxon-Aquarellstifte, die haben enttäuscht. Da war das Ergebnis ähnlich wie vorher, nur dass das Papier jetzt eben komplett durchgeweicht ist 😉  Also: Klassisch Tuschkasten oder Aquarellfarbe nehmen. Vielleicht ja eine Beschäftigung für die Kinder heute nachmittag? Das Regentief soll ja noch ein bisschen bleiben…

Winterstimmung in Sank Peter Ording

Sankt Peter Ording: Nordsee nur für mich

Natürlich tut es weh, wenn der Sturm den Regen ins Gesicht peitscht. So etwa stelle ich mir Schmerzen beim Tätowieren vor. Wasser, Wind und fliegende Sandkörner fressen sich in jedes Fitzelchen nackter Haut. Wehe dem, der sich nicht richtig verpackt hat. Fast fliegen wir. Plusternd treiben Böen uns voran, treiben die dicken Jacken wie Segel voran. Keine Menschenseele im Watt in Sankt Peter Ording! Und dann das Gefühl im Hotel: Überstandene Abenteuer, hartes Mädchen. Pures Glück!  Winter an der Nordsee!

Wandern auf dem Edelweißsteig in Nauders

Wenn es derzeit regnet und regnet, die Wolken tief hängen, sitzt Du zu Hause wie festgetackert auf dem Sofa. Komischerweise ist der Regen im Urlaub kein Problem – (wasser)festes Schuhwerk, Regenklamotten und auf geht´s. So machten wir es auch in Nauders. Und hatten trotz Regen eine unserer schönsten Wanderungen…

Gewitter: Wolkentheater

Drama, Baby, Drama! Manchmal braucht es keine skurrilen Lebewesen, um über die Natur zu staunen. Da reicht einfach ein ein Gewitter und der Blick gen Himmel. Zum Beispiel in dieser Woche, als sich Wolken über Deutschland zusammenbrauten. Majestätisch, schön und manchmal auch beängstigend, die Wolkenkulisse im Himmelstheater:

Schirme & Co – der beste Regenschirm-Laden der Welt

Regen, Regen, Dauerregen. Übers Wetter jammern hilft auch nicht. Wer raus will oder muss ist mit einem Regenschirm gut beraten. Schirme gibt es in Hamburg an jeder Ecke, aber den Richtigen findet man bei Schirme & Co, Hamburgs einzigem Schirmfachgeschäft und der bunte Laden ist immer einen Besuch wert. Allein die Auswahl ist unglaublich.

Morgens an der Elbe

Er kam direkt zu mir. Unmerklich drang er durch Jacke, Shirt und Hose, legte sich kalt und feucht auf meine Haut. Klitschnass kleben die Haare am Kopf, ohne dass ich schon einen Schritt gelaufen bin. Nebel. Richtig dicker Nebel von bester Londoner Qualität. Die Straßenlaternen sind machtlos, können das wattige Weiß nicht durchbrechen. Ein einsames Auto quält sich geräuschlos durch den frühen Morgen. Der Nebel frisst nicht nur die Dinge, sondern auch alle Geräusche.