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Berchtesgadener Land – Winterwandern mit Schneepuder auf der Nase

Ich traue meinen Augen nicht, es ist einfach fantastisch: So viel Schnee hatte ich gar nicht erwartet, wow! Von den Grabsteinen auf dem Friedhof in Berchtesgaden, die alle Schneehauben tragen, bis zu den dicken Wattebäuschen, die auf Zweigen und Ästen liegen: Alles wirkt sanfter, viel weicher – der Schnee rundet die Kanten dieser Welt.

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Tegernsee: Der Hutmacher in Flip-Flops

Wen’s an Ostern nach Bayern verschlägt, hier ein guter Tipp von mir: Am romantisch-schönen Tegernsee ist Tracht noch immer angesagt. Und nicht nur das: Die alten Traditionen leben, werden emsig gepflegt – und sterben so nicht aus. Auch der Nachwuchs in Oberbayern übt Traditionsberufe noch immer gerne und mit viel Herzblut aus. „Wir sind halt eine traditionelle Familie, wir leben mit dem Brauchtum“, empfängt mich Martin Wiesner in kurzer Lederhose – und bunten Flip-Flops.

Oberbayern: Knödel einmal selbst gemacht

Knödel waren bisher nicht sonderlich mein Ding, hab‘ nur immer meinen Vater und Onkel bewundert, wenn sie jedes Jahr am ersten Weihnachtstag bei uns in der Küche standen und stundenlang Kartoffeln rieben, um daraus grüne Klöße zu machen – nach Omas Rezept aus dem Erzgebirge. Doch neulich hab‘ ich mich aufgemacht und bin runter nach Oberbayern gedüst. Mein Ziel: die Alte Bergmühle in Fischbachau im Leitzachtal.

München geht baden

Wenn die Sonne brennt und die Hitze den Asphalt fast zum Kräuseln bringt, gibt’s für Bayerns Hauptstadtbewohner – und Besucher – nur eins: das Wasser finden! Zum Glück gibt’s in München eine Menge davon. Viele Brunnen, den Eisbach oder auch die Isar. Der Englische Garten ist zurzeit gerappelt voll, die Menschen zieht’s ins Nass, sogar da, wo das Baden eigentlich ausdrücklich verboten ist 😉 Und richtig heiß-kalt wird’s an der „Welle am Eisbach„, wo sich Surfer auf den spritzenden Strom wagen, während das Publikum oben auf der Brücke steht. Bissl mehr Platz ist am Flaucher, an der Isar, aber auch da sind die Kieselstrände gesteckt voll. Aber ein kühles Bade-Eckchen findet sich am Ende immer… Hier ein paar Bilder fürs Abkühlen am Bildschirm!

And the winner is….

… die linke Brezn, tataaa ! Die war frisch vom Bäcker – und die meisten von Euch haben’s schon am Bild erkannt. Danke fürs Mitmachen beim Großen Brezn-Vergleichstest !! Wer’s mal selbst probieren will – Laugenbrezeln sind gar nicht so schwer zu machen. Das Prinzip: Hefeteig ansetzen, zu Brezeln formen, kühlen, in Natronlauge einlegen, salzen, backen. Für den Hausgebrauch geht auch Backnatron in heißem Wasser – Hauptsache, die Lauge sorgt für die glatte braune Außenhaut. Der Legende nach waren verschränkte Arme und eine Katze schuld, dass

Der Brezn-Vergleichstest

Bayern, das heißt Weißwurscht, Obatzda, Süßer Senf und: Brezn. Es gibt sie an allen Ecken, das bedeutet „Qual der Wahl“. Die Verkäuferin im Supermarkt behauptet auf Nachfrage, ihre Brezn wären die besten. Die Bäckersfrau nebenan behauptet dasselbe. Also bleibt nur: ein Vergleichstest. 😉 Während wir die Geschmacksnerven testen, testet Ihr doch mal das Aussehen: