Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schweden

Meer, Schären und Kaffeepausen: Tiefenentspannt in Östergötland

Östergötlands Schärengarten steht ein wenig im Schatten der Schären vor Stockholm. Gut so. Denn während sich vor der schwedischen Hauptstadt im Sommer gefühlt das halbe Land mit Yachten und Motorbooten tummelt , sind die Schären im etwas südlicher gelegenen Östergötland mindestens genauso schön, aber selbst im Juli nie überfüllt. Hier findet jeder seine (bei Bedarf ganz einsame) Lieblingsinsel. Total entspannt hangelt man sich in der tollen Küstenlandschaft von Fika zu Fika (der legendären schwedischen Kaffeepause).

11 Tipps für… Göteborg

Meine Lieblingsstadt Göteborg sammelt derzeit Auszeichnungen ein – und was für welche! Die Briten scheinen Schwedens zweitgrößte Stadt genauso ins Herz geschlossen zu haben wie ich: So wurde Göteborg erst im Februar vom Standard UK zur geselligsten Stadt der Welt gekürt, nun folgt die nächste Adelung als weltweit freundlichste Stadt im Independent UK. Und sowas von verdient! Ich muss ganz bald mal wieder hin. Hier meine 11 Tipps für das wunderbare Göteborg.

13. Dezember: Lussekatter-Rezept

Heute feiert ganz Skandinavien das Fest der Lichterkönigin Lucia. Wen wunderts, dass diese schöne Lichtertradition dort so einen großen Stellenwert hat – ein bisschen Licht oder zumindest symbolische Lichtblicke braucht man einfach in der Dunkelheit des Dezembers. Nicht fehlen dürfen in Schweden & Co. die Lussekatter (übersetzt Luciakatzen), frisches Safran-Hefegebäck mit Rosinen in typischer Kringelform (hmm…). Sie sind ganz leicht zu backen. Hier ist das Rezept: Zutaten: 200 ml Milch, 50 g Butter, 400 g Mehl, 80 g Zucker, eine Prise Salz, ein Würfel Hefe, ein Döschen gemahlener Safran (0,1 g, gern auch mehr), 30 g Rosinen, ein Ei Und so gehts: Die Milch mit der Butter, dem Zucker und dem Safran erhitzen und wieder abkühlen lassen. Wer mehr Safran-Aroma und eine gelbere Farbe möchte, nimmt mehr Safran (der aber bekanntlich sehr kostbar und entsprechend teuer ist). Die Hefe in der lauwarmen Flüssigkeit auflösen. Mehl mit dem Salz in eine Rührschüssel geben. Die Hefe-Milch unter Rühren zugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Dann den Teig noch einmal gut durchkneten …

Das Licht feiern: Midsommar in Schweden

Rote Häuser aus dem 16. Jahrhundert reihen sich um eine Wiese. Im Hintergrund ein See, rundherum dichte Fichten und lichte Weiden, mittendrin der Maibaum. Ein alter Akkordeonspieler greift zu seinem Instrument, und wie im Heimatfilm tanzen Kinder und Erwachsene zu alten Volksliedern um den Baum. Nicht fehlen darf natürlich das Frösche-Lied, zu dem man im Kreis watschelt und Quakgeräusche macht. Peinlich ist da nichts, Alt und Jung machen eifrig mit. Viele der Kinder tragen Kränze, am Morgen frisch gewunden aus Margeriten, gelbem Hahnenfuß, duftendem Klee und anderen Wildblumen (neuerdings mischen sich leider auch immer mehr seelenlose Kränze aus Plastik darunter). Midsommar in Schweden (oder generell in Skandinavien, jedes Land hat seine eigenen Traditionen) ist eines der schönsten Feste und Bräuche überhaupt. Wer so lange, dunkle Winter hat, zelebriert das Licht und die Wärme doppelt und dreifach intensiv. Gefeiert wird — gesetzlich geregelt — in Schweden immer an dem Samstag zwischen dem 20. und 26. Juni, der dem längsten Tag des Jahres (dem 21. oder 22. Juni) am nächsten ist. In diesem Jahr fällt Midsommar auf …

Auch im Winter ein Vergnügen: Göteborg

Jetzt verreisen, im Winter nach Skandinavien, ins Finstere?! Unbedingt, denn auch im Kalten und Dunkeln hat meine schwedische Lieblingsstadt Göteborg ihren ganz besonderen Charme. Jetzt kann man sich von Restaurant zu Restaurant schlemmen (und dazwischen im Café stoppen – man muss sich ja aufwärmen…). Oder in eines der vielen tollen Museen gehen. Oder Shoppen. Ein paar Eindrücke aus dem winterlichen Göteborg.   Altstadt Haga Bummeln und genießen: Die alte Arbeitervorstadt Haga ist für mich ein Muss bei jedem Göteborg-Besuch. Die kleinen, bunten Holzhäuschen der armen Arbeiter sollten im letzten Jahrhundert abgerissen werden, konnten aber dank einer Initiative in letzter Minute gerettet werden. Heute reihen sich in der Haga Nygata kleine Boutiquen mit Einrichtungsdesign oder Mode, etwa des Göteborger Modelabels Twist&Tango, Cafés wie das Kringlan oder das Husaren (mit den größten Zimtschnecken Schwedens) und Restaurants wie die beliebte „Seebar“, die Sjöbaren, aneinander (Tipp: Wie der Name schon sagt, hier unbedingt Fisch bestellen, etwa die super leckere Fischsuppe. Und als Nachtisch die hausgemachten Trüffel, yummie…). An den Winterwochenenden füllt sich die kleine Einkaufsstraße mit Menschen, in den …

Lichterzauber in Göteborg

Meine schwedische Lieblingsstadt Göteborg trotzt der Winterdunkelheit mit Lichterzauber, Weihnachtsmärkten und viel starkem Glögg mit Rosinen und Mandeln. Gerade war ich wieder da und habe ein paar Bilder mitgebracht, von Weihnachtsmärkten, Luciachören und der festlich beleuchteten Innenstadt. Denn wenn es dunkel ist, muss man viel Licht und Musik machen… Mehr Infos zu Göteborg haben VisitSweden und Goteborg.com

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Schweden: Lussekatter und die heilige Lucia

Gerade Schweden steht für viele schöne Weihnachtstraditionen. Elke Weiler vom blog meerblog.de hat für uns ein wunderschönes Rezept aus dem Land im hohen Norden mitgebracht: Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich zum ersten Mal schwedische Lussekatter gebacken – die Familie war begeistert. In Schweden wird das Safrangebäck vor allem um den 13. Dezember herum verspeist, denn dann feiern sie das Fest der Lichterkönigin, der heiligen Lucia. Im weißen Gewand und mit Kerzen auf dem Kopf bringt sie Licht in den dunklen Dezember. Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal an den Feierlichkeiten teilnehmen, und zwar in Malmö. Mal schauen, wie die Lussekatter dort schmecken!

4. Oktober: Zimtschneckentag in Schweden

Ach, die Schweden… ich finde sie einfach klasse. Wegen ihrer wunderbar ernsthaft zelebrierten Traditionen (aber durchaus mit dem ein oder anderen Augenzwinkern), verknüpft mit herzerfrischendem Understatement. Vor allem aber wegen ihrer manchmal ziemlich schrägen Ideen: So feiert man seit nunmehr 16 Jahren am 4. Oktober den Kanelbullens Dag, den Tag der Zimtschnecke – ein Feiertag für Gebäck, herrlich, oder? Die Hefeteile sind aber auch zu lecker, ich muss auch in jede Bäckerei einkehren, aus der der Duft nach Zimt und Kardamom nach draußen weht… Wenn jetzt jemand Lust bekommen hat , die Lieblingsleckerei der Nordlichter nachzubacken, das Zimtschnecken-Rezept gibts hier aus einem früheren Beitrag natürlich nochmal. Es gibt übrigens sogar einen eigenen Rat für die Hausbäckerei in Schweden. Wer Schwedisch versteht, findet auf deren Seite Kanelbullens Dag aktuell sehr lustige Details zum Zimtschneckentag. Eine tolle finnische Scheckenvariante habe ich bei Sini auf ihrem Blog My Blue & White Kitchen gefunden. Und mehr Infos zu Schweden gibts´s natürlich wie immer bei Visit Sweden.