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Texel: Von verwegenen Krabbenfischern

Lässig steht er vor seinem frisch angestrichenen Kahn, der „TX Emmie“, dreht sich eine Zigarette und grinst frech: „Na, willst’ auch mit uns raus?“ Der verwegene Texelaner mit Strickmütze und greller Fischerkluft, dass es einem in den Augen weh tut, sieht aus wie der Inbegriff eines Seemanns. Ich besuche Roland Hoijberg, er ist Krabbenfischer auf der holländischen Insel Texel. Tiefe Narben und Falten ziehen sich durch sein braun gebranntes Gesicht. Graublonder Dreitagebart, eine kleine goldene Kreole im Ohrläppchen. Ein Kauz, der eigentlich lieber für sich ist. Seit über 30 Jahren arbeitet Roland Hoijberg auf der rauen, unbarmherzigen Nordsee, kennt dort jede Tücke. Doch jetzt nimmt er im Sommer Touristen mit raus aufs Wattenmeer – zum Krabbenfischen.   Er muss. Die Fischerei ist auch auf Texel weniger geworden, noch rund 25 Berufsfischer gibt es hier. Wir tuckern langsam an der Küste der größten westfriesischen Insel entlang. Salzig-frische Nordseeluft weht um die Nase, Möwen kreisen ums Boot und hoffen auf Fischreste. In der Ferne liegen Seehunde auf den Sandbänken und faulenzen. Mit riesigen Netzen holt Roland die Garnelen aus …

Maine

Maine: Das Land der Hummer

Maine – das Land der Hummer. Die leckeren Krustentiere werden im Norden der Ostküste Amerikas noch immer en masse gefangen. Allein 2015 waren über 53 Millionen Lobster in den Netzen der Hummerfischer in Maine. Und nicht jeder darf fischen: „Die Angel-Lizenzen werden in den Familien weitergereicht, von Generation zu Generation. Eine große Ehre“, erklärt San Patrozello, Tourguide im Acadia National Park. 

Bushwacker2, Telluride, USA, Skifahren

USA: Tiefschnee-Abenteuer und Goldgräber-Flair für Skifahrer und Snowboarder

Aspen, Vail, Telluride, Mammoth Mountain, Whistler Blackcomb – Skifahren von Colorado über Kalifornien bis nach Kanada. Zwar nicht so nah wie die Alpen, doch traumhafte Pisten und toller Puderschnee sind auch in den Wintersportgebieten Nordamerikas garantiert. Ein Paradies für Skifahrer und Snowboard-Fans. Und ordentlich Schnee – auch jetzt noch. Ich möchte euch hier gerne ein paar vorstellen, da ich ja immer noch USA-Liebhaber bin.

Leuchtturm, Maine

Schilder-Bilder 12: Leuchtturm-Familie in Maine

Dieses Schild fand ich an einem kleinen Holzhaus unterhalb eines Leuchtturms im Hummer-Staat Maine an der Ostküste der USA. Genauer gesagt im beschaulichen Bass Harbor. Man mag sich gar nicht vorstellen, was Touristen hier schon so angestellt haben – und wahrlich die Privatsphäre dieser Küstenwache-Familie nicht gewahrt haben. Wer steht bitte bei Fremden im Garten und schaut in deren Fenster rein? Oder macht Picknick in ihrem Garten? Oder schmeißt Müll in ihn? Wer noch eine USA-Geschichte von uns lesen mag, gern etwas zu Long Island: hier.

El Salvador, Warnschilder, Zentralamerika

Schilder-Bilder 10: Waffenverbot auf öffentlichen Plätzen in El Salvador

„Für Ihre Sicherheit – keine Feuerwaffen auf öffentlichen Plätzen!“ Ziemlich prominent stand dieses Schild direkt vor einer Behörde in Ataco, einem kleinen Dorf mitten in den Bergen von El Salvador. Es liegt an der „Ruta de las Flores“, der 36 Kilometer langen Straße der Blumen. Ein ruhiges Örtchen mit netten Cafés, toller aromatischer Kaffee wird in der Nähe angebaut, da verwundert dieses Schild erst recht… Doch die Gewalt ist allgegenwärtig in El Salvador, immer noch, leider. Und doch lohnt es sich, dieses wunderschöne Land voller Geschichte und eindrucksvoller Naturlandschaften zu besuchen. Doch die Vorsicht sollte unbedingt mitreisen! Wer mehr zu El Salvador lesen möchte, gerne hier bei uns!

USA, Schnee, Long Island

Winter: Die kalte Jahreszeit naht

Es wird kälter und kälter. Tag für Tag. Der Winter liegt schon in der Luft, vor allem abends, feucht-uselig, wenn ich meine Runde durch die leeren, noch mit Laub bedeckten Straßen gehe. Wir freuen uns, bald hängen wir wieder die kleinen Lämpchen und bunten Glöckchen an die Tannenbäume, der Kamin wird angezündet und die rot-gelben Weihnachtssterne leuchten im Wohnzimmer. Hier ein paar Worte von Ernst Stadler zum Beginn der kalten, aber auch gemütlichen Jahreszeit – und ein paar winterliche Impressionen aus Long Island.

Herbst, Champagne

Der Herbst: Gedanken zur goldenen Jahreszeit – und ein Gedicht von Hermann Hesse

In den Kindergärten und Schulen hängen die kunterbunten Laternen schon fertig gebastelt an den Decken, der Herbst ist längst ins Lande gezogen, Sankt Martin steht vor der Tür. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Mein kleiner Sohn Lennard bewundert die goldene Einfärbung der Bäume und möchte am liebsten, alle gelben Blätter mit nach Hause nehmen und „für immer“ aufheben. Da fiel mir dieses alte Gedicht von Hermann Hesse in die Hände. Ein paar Gedanken zu den golden roten Bäumen im Herbst, „die nicht mehr kämpfen“.