Alle Artikel mit dem Schlagwort: Asturien

Asturien: Mit Miguel in den Apfelplantagen Nordspaniens

„Sehr bald schon werden sie anfangen richtig gut zu wachsen“, sagt Miguel und schaut prüfend an seinen Apfelbäumen hoch. Wir laufen langsam die Pomada „Monga“ entlang und sein voller Stolz ist Miguel Rodriguez ins Gesicht geschrieben. Knall grün strahlt der hochgewachsene Rasen zu Füßen der Bäume, sie selbst stehen in voller zart weiß-pinker Blüte auf der Plantage. Es duftet süßlich – nach Apfel halt. Ein Roter Milan umkreist den Apfelhain in Nava, ganz in der Nähe der Gebirgskette Sierra de Penamayor. Es sind die Apfelplantagen seiner Großmutter, die erst kürzlich verstorben ist. „Ich bin die dritte Generation. Meine Familie hat das Unternehmen Viuda de Angelón damals im Jahre 1947 gegründet“, erzählt mir der junge Apfelweinbauer mit den starken Oberarmen. Wir sind in Nava, im Land des Sidra, dem nordspanischen Apfelwein. Im grünen Herzen von Asturien.

Paddeln auf dem Narcea

Ein Highlight im Jahr 2014: Eigentlich hatte ich ja Muffensausen. Irgendwann in der Studienzeit bin ich mal Kanu  gefahren, aber meist gemächlich. Und dann steht bei meiner Reise nach Asturien Paddeln auf dem Narcea auf dem Programm. Mit kleinen Stromschnellen und –  oh Gott – im Neoprenanzug, meine erste Sorge: Passe ich in so ein Ding überhaupt noch rein? Ich bin schließlich das Moppel unter den Reisefedern…

Asturien: Die Mühle von Vega de Pope

Die Wassermühle steht hier schon seit 600 Jahren, klappert ohne Unterbrechung. Ein mystischer Ort. Jede Landzeitschrift wäre wohl schon hier gewesen, stünde sie in Deutschland. So aber zeigt man sich in Vega de Pope hoch erstaunt: „Da arbeitet man hier Tag für Tag und findet nichts Besonderes. Dann kommen diese Deutschen und machen Fotos wie die Verrückten…“

Asturien: Wo Bären und Wölfe sich Gute Nacht sagen

Als ich den Beitrag von Silke gelesen habe, wurde mir wieder klar: Ich hatte verdammt viel Glück. Einen Bären in freier Wildbahn zu sehen, ist nämlich ein kleines Wunder, sogar im Bärenland Kanada. Und in Westeuropa? Da erst recht. Aber genau dort habe ich ihn erblickt, meinen ersten „Oso“ in freier Natur, in den Bergen von Asturien. Herzklopfen, Hochgefühl, Händezittern…unbeschreiblich.