Alle Artikel in: Familie

Güldener Sonnenaufgangshimmel über dunkler Insel-Silhouette

Blogstöckchen – „Corona und wir“, zum Alltag bei Reisebloggerfamilien

  Letzte Woche hat Jenny vom Weltwunderblog ein Blogstöckchen losgeworfen – wie Familienreiseblogger zuhause „überleben“, wie die Zwerge mit dem Virus-Warten umgehen, ob die Corontäne auf die Laune schlägt und und und…  Wir Reisefedern haben das Stöckchen gerne aufgefangen, da wir ja auch alle oft mit der ganzen Familie unterwegs sind – wir verzweigen es jetzt wie vorgeschlagen, danke, Jenny! Hier also unsere 11 Antworten zum Thema „Corona und wir“: 1. Wie sieht ein normaler Tag derzeit bei Euch aus? Chaotisch, fantastisch, nervig, genießend – Alle die ganze Zeit beisammen wie sonst nur auf Reisen, nur ohne die Abwechslung… Die Kids schlafen recht lange, ein Segen zurzeit, weil dann Momente für mich selbst bleiben, zum Sammeln, mit einer dampfenden Tasse in der Hand, schon mal in der Zeitung lesen, vielleicht den Fortsetzungsroman (altes Laster)…. Und schon mal sortieren, was heute alles zu tun ist. Zu schreiben. Zu räumen und sortieren. Oder doch ne kleine Fahrradtour? Nach dem Frühstück klappt’s vormittags meist ganz gut mit drinnen Spielen (auch zusammen, Zwerg und Mini-Zwerg!), Bücher angucken, Papier zerfetzen, …

Texel: Safari über die Insel mit vielen Tipps

In einem etwas in die Jahre gekommenen, klapprigen Bulli geht die Tour über die 25 Kilometer lange Insel Texel los, es klappert und poltert und Marcel Wijnalda lacht mich fröhlich von der Seite an: Ja, etwas kalt sei es geworden, aber „Gottseidank ist es ja trocken.“ Eigentlich sei er ja Bio-Grundschullehrer und vom holländischen Festland vor elf Jahren rüber gekommen. Aber die unschlagbare Natur und Vogelwelt der Watteninsel habe ihn einfach gepackt, alle zwei Kilometer ändere sich die Landschaft. „Wenn du Texel wirklich entdeckt hast für dich, dann kommst du immer wieder“, sagt der Naturführer und seine Augen leuchten.

11 Tipps für die Kapstadt-Region

Kapstadt ist für mich eine der schönsten Städte der Welt, auch wenn sie natürlich ebenso ihre andere Seite hat – die der Townships, wo Gewalt und Kriminalität das Miteinander oft sehr schwierig gestaltet. Cape Town hat eine spannende Mixtur aus Afrika, der Karibik, Europa und irgendwie auch Kalifornien. Um sie herum die wunderschönen, oft einsamen Sandstrände des Atlantiks und das Ganze zu Füßen des schroffen, gewaltigen Table Mountains. Ich hab‘ elf Tipps zur Region und zur aufregenden Stadt in Südafrika für euch zusammengestellt.

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Fuerte: Mit den Delfinen übers Wasser gleiten

Plötzlich sind sie da, wie aus dem Nichts springen sie lustig und elegant übers glitzernde Wasser. Alle sind ganz aus dem Häuschen und mein Kleiner am meisten: „Mama, Mama guck mal, da sind die Delfine!! Endlich! Und ich hab‘ sie mit meiner Trillerpfeife angelockt, das ist doch wirklich Zauberei“, freut er sich. Gerad kürzlich war ich mit unserem Sohnemann auf einer Bootstour auf Fuerte. Für den Vierjährigen ein echtes Piratenboot – ein türkisches Gulet ganz aus Holz. Auch Kapitän Mario sieht ganz verwegen aus, mit Wuschelkopf, Dreitages-Bart und dunkler Sonnenbrille.

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Augsburg: Die sanften Engel vom Rathaus

Langsam und anmutig schreiten sie aus dem Dunkeln des Rathauses nach draußen auf die Balkone und man könnte meinen, sie seien direkt vom Himmel hinunter geschwebt. Die majestätisch sich im Lichterglanz bewegenden Engel sind sich der Ehre ihrer Rolle bewusst – und seit über 42 Jahren fester Bestandteil der Augsburger Weihnachtszeit. Seit Ende der 1970er erscheinen sie jedes Jahr in den Fenstern des prächtigen Renaissance-Gebäudes hoch oben über dem erleuchteten Christkindlesmarkt im bayerischen Augsburg, sie musizieren zu bekannter Weihnachtsmusik von Georg Friedrich Händel. Die 23 Darsteller vermitteln den Zuschauern am Boden das Gefühl, als blickten sie auf ein lebendiges Gemälde. Ich habe die majestätische Truppe der Himmelsboten kürzlich besucht.

Bayerisch-Schwaben: Krippen-Träume in Wattenweiler

Die Ernte war längst in der Scheune, die Bauarbeiten beendet. Es wurde langsam kälter und kälter, die langen dunklen Winterabende begannen. Die Maurermeister, Tagelöhner und Holzarbeiter suchten eine Beschäftigung. Da nahmen sich meist gläubige Wattenweiler ein scharfes Messer und ein Stück trockenes Lindenholz zur Hand. Sie tauchten ein in Jesu Christus‘ Welt und schnitzten, fassten und kreierten Szenen aus der Weihnachtsgeschichte. Mit den Jahrhunderten entstanden wunderschöne Krippenlandschaften von hoher Handwerkskunst, die in dieser Dichte für ein 600-Seelen-Dorf wie Wattenweiler in Bayerisch-Schwaben einmalig ist. Ich habe die Ausstellung „Wattenweiler Krippenparadies“ im Landkreis Günzburg vor ein paar Tagen besucht und war hin und weg von den über 70 liebevoll geschnitzten Hauskrippen mit ihren oft noch nicht mal handgroßen Figuren.

Verlosung: Tickets für den Weihnachtsmarkt auf Schloss Bensberg

Wenn ihr ganz in der Nähe von Bergisch-Gladbach oder Köln wohnt, könnt ihr euch auf einen besonderen Weihnachtsmarkt freuen: schick, authentisch und edel. Unter den Gemäuern des renommierten Fünf-Sterne-Hotels Schloss Bensberg. Wir haben 2 x 2 Karten für den Markt „Unikat“, der vom 13. bis 15. Dezember in Bergisch-Gladbach stattfinden wird, verlost.

Weihnachtsmarkt-Lichter

11 Tipps für… besondere Weihnachtsmärkte

Advent, Advent, die Vorfreude brennt! Und wo könntet Ihr in den Wochen vor Heiligabend besser schon mal ins festliche Flair eintauchen als auf dem einen oder anderen besonderen Weihnachtsmarkt?

Texel: Kulinarische Tipps von der Insel

Sogar der ehemalige Präsident Jacques Chirac besuchte schon die Schafinsel Texel – natürlich des leckeren – meist vorgesalzenen – Lammes wegen. Neben dem vorzüglichen Fleisch ist die Liste der regionalen Produkte der größten holländischen Insel im Wattenmeer recht lang: Austern, Wattengarnelen, Queller, Strandaster, Kartoffeln bis hin zu Bier, Wodka, Jenever und Gin. So bin auch ich am letzten Wochenende ziemlich verwöhnt worden auf dem Eiland, wo genau so viele Schafe wie Einwohner leben sollen (rund 13 500). Hier meine Tipps für einen Tag lang Kulinarisches auf Texel:

Imst: Buabefasnacht – Buben vertreiben die bösen Geister

Zum ersten Mal in seinem Leben fühlt er sich ganz, ganz groß, lässt sich heute von vorne bis hinten von den Frauen im Hause bedienen. Andi Klingenschmid sitzt vor dem weiß verputzten Kamin und hält seine Hände, die in weißen, gehäkelten Handschuhen mit edelpinken Rosetten stecken, ausgestreckt nach vorne. Als ob er gleich die Nägel lackiert bekommt. Ein langer Blick in die Runde, die Aufmerksamkeit genießen. Alle zupfen gleichzeitig an dem damals Zwölfjährigen herum, der sich gerade in die bestickte schwarze Lederhose und das weiße Leinenhemd mit grüner Scherpe zwängt. Mutter, Oma, die Schwestern. Alle vier Jahre wird im Tiroler Imst die „Buabefasnacht“ zelebriert – einmalig im Alpenraum. Ich habe Andi vor einiger Zeit besucht. Wer schon an Karneval denkt, schließlich hat die jecke Zeit heute, am 11.11., begonnen, sollte Imst miteinplanen und sich schon einmal das „Schemenlaufen“ der Erwachsenen (siehe Kasten weiter unten) in der Tiroler Stadt anschauen! Ebenfalls eine alte Tradition, die noch sehr gelebt wird, einfach schön. „Aua, du stichst mir in die Wade.“ Andi wirft der Großmutter, die zu seinen Füßen hockt, einen bösen …