Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wattenmeer

11 Tipps für… Butjadingen mit Kindern

Reisekinder haben es schwer in Lockdownzeiten…. Umso schöner ist es, die Küste zu entdecken, sobald es wieder geht. Uns zog es nach Butjadingen, diese große grüne und seltsam geformte Halbinsel, zwischen dem Jadebusen im Westen und der Weser im Osten. Noch fast ein Geheimtipp ist sie, im Vergleich zu überlaufenen Inseln und andern Küstenabschnitten. Und jedenfalls gibt es viel zu erkunden und erleben, nicht nur für die Lütten!

Friesengolf in Butjadingen – Ran an die Gummistiefel !

An der Nordseeküste, vor allem am Wattenmeer, heißt es ja eigentlich meist „Rin in die Gummistiefel!“… Doch zwischen Burhave und Tossens hat ein findiger Butjenter einst einen neuen Sport erfunden, also „Ran an die….“:

Juist: So ganz ohne Auto – das erholsame Töwerland

Lang ist es her die erste Reise nach Juist, bestimmt weit über 35 Jahre her. Mit der Familie ging es mit Sack und Pack hoch in den Norden nach Norddeich – und von dort mit der Fähre auf die längste Ostfriesische Insel im niedersächsischen Wattenmeer.

Texel: Safari über die Insel mit vielen Tipps

In einem etwas in die Jahre gekommenen, klapprigen Bulli geht die Tour über die 25 Kilometer lange Insel Texel los, es klappert und poltert und Marcel Wijnalda lacht mich fröhlich von der Seite an: Ja, etwas kalt sei es geworden, aber „Gottseidank ist es ja trocken.“ Eigentlich sei er ja Bio-Grundschullehrer und vom holländischen Festland vor elf Jahren rüber gekommen. Aber die unschlagbare Natur und Vogelwelt der Watteninsel habe ihn einfach gepackt, alle zwei Kilometer ändere sich die Landschaft. „Wenn du Texel wirklich entdeckt hast für dich, dann kommst du immer wieder“, sagt der Naturführer und seine Augen leuchten.

Drei Tage Nordsee III – Groden, Museum und Zugvögel am Meer

Heute ist Butjadingen dran, das nordöstliche Ufer des Jadebusens – irgendwo müssen doch Zugvögel zu finden sein?!? Mitten hinein ins Grenzgebiet zwischen Land und Meer, bei Langwarden auf „Deutschlands ersten Qualitätswanderweg durch Ebbe und Flut“. Und dann nach Fedderwardersiel und per Schiff aufs Wasser…

Drei Tage Nordsee: Alle Zugvögel sind schon da!!?

Möwen überall, kreischen, picken, trippeln, Angriffe auf mein Brötchen fliegen – das geben meine Kindheitserinnerungen an die Nordsee her. Ein paar Enten im Sand. Plus ein komischer Austernfischer. Offenbar war ich mit anderen Sachen beschäftigt, denn auch damals müssen schon Unmengen an Zugvögeln herumgeflattert sein, im Frühling und Herbst. Und gerade veranstalten die Orte entlang Niedersachsens Wattenmeerküste schon zum 11. Mal ihre „Zugvogeltage“. Mit vollem Programm, noch bis kommenden Sonntag. Zeit, sich das mal näher anzugucken…

Tipps vom Naturfilmer: Die schönsten Hotspots im niederländischen Wattenmeer

Das Gute liegt oft so nah: Die Niederländer haben jüngst das Wattenmeer zu ihrem schönsten Naturraum gewählt. Und in Kürze feiert auch ein Kinofilm das UNESCO-Welterbe. Auf meiner Reise durchs niederländische Wattenmeer durfte ich einen der Macher des Films kennenlernen. Hier gibt es also Tipps für Hotspots – und natürlich Einblicke in die fantastischen bewegten Bilder von Ruben Smit, Ruurd Jelle van der Leij und ihren Mitstreitern:

Texel: Von verwegenen Krabbenfischern

Lässig steht er vor seinem frisch angestrichenen Kahn, der „TX Emmie“, dreht sich eine Zigarette und grinst frech: „Na, willst’ auch mit uns raus?“ Der verwegene Texelaner mit Strickmütze und greller Fischerkluft, dass es einem in den Augen weh tut, sieht aus wie der Inbegriff eines Seemanns. Ich besuche Roland Hoijberg, er ist Krabbenfischer auf der holländischen Insel Texel. Tiefe Narben und Falten ziehen sich durch sein braun gebranntes Gesicht. Graublonder Dreitagebart, eine kleine goldene Kreole im Ohrläppchen. Ein Kauz, der eigentlich lieber für sich ist. Seit über 30 Jahren arbeitet Roland Hoijberg auf der rauen, unbarmherzigen Nordsee, kennt dort jede Tücke. Doch jetzt nimmt er im Sommer Touristen mit raus aufs Wattenmeer – zum Krabbenfischen.   Er muss. Die Fischerei ist auch auf Texel weniger geworden, noch rund 25 Berufsfischer gibt es hier. Wir tuckern langsam an der Küste der größten westfriesischen Insel entlang. Salzig-frische Nordseeluft weht um die Nase, Möwen kreisen ums Boot und hoffen auf Fischreste. In der Ferne liegen Seehunde auf den Sandbänken und faulenzen. Mit riesigen Netzen holt Roland die Garnelen aus …