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Fuerteventura: Tour über die Insel – mit netten Tipps

Diese Kargheit fasziniert den einen, der Andere wünscht sich vielleicht eher die Sattheit der grünen Wälder, der Hortensien und Oleander bedeckten Gärten. Ich persönlich finde diese gezackten, kargen Berge, diese Ebenen in Gelb- und Ockerfarben und mitten darin erloschenen Vulkane spannend fürs Auge – und die Seele. Die Rede ist von Fuerteventura – das „starke Abenteuer“. Gerade auch im Juni/Juli/August wunderschön: Das kristallklare Wasser an den weiten, langen Stränden von Fuerte ist von der Temperatur her genau richtig. Da spring‘ ich gern jeden Tag in die Fluten. Und die langen Abende draußen in kleinen, netten Lokalen wie etwa im Fischerdörfchen Morro Jable im Süden der Insel sind echt entspannend! Nur draußen zu sein, ist toll – gerade zu Corona-Zeiten … Kürzlich war ich dort und habe auch eine Tour durchs Landesinnere und in den Süden unternommen. Hier ein paar meiner Eindrücke:

Holland, Noordwijk

Der November: Gedanken zu Reisen im späten Herbst und zwei Gedichte

Gestern noch der grelle Sonnenschein, heut schon schüttet es wie aus Kübeln. Die Kälte zieht langsam aber sicher ins Land, der Winter steht längst vor der Tür, so typisch ist der November. Und doch scheint der Wechsel des Wetters einem zu Corona-Zeiten ganz besonders aufs Gemüt zu schlagen. Mit Wehmut denke ich zurück an die November der letzten Jahre. Oft war ich unterwegs – sei es nun alleine oder mit der Familie: die prächtige Blumeninsel Madeira, die raue Bretagne Frankreichs, die holländische Vogelinsel Texel, das gemütliche Noordwijk, das sonnige Palma de Mallorca. Fernweh vergeht nicht – gerade bei uns Reisefedern nicht – und das Reisen wird wieder kommen. Da bin ich mir sicher. Auch wenn es noch dauert.

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Fuerte: Mit den Delfinen übers Wasser gleiten

Plötzlich sind sie da, wie aus dem Nichts springen sie lustig und elegant übers glitzernde Wasser. Alle sind ganz aus dem Häuschen und mein Kleiner am meisten: „Mama, Mama guck mal, da sind die Delfine!! Endlich! Und ich hab‘ sie mit meiner Trillerpfeife angelockt, das ist doch wirklich Zauberei“, freut er sich. Gerad kürzlich war ich mit unserem Sohnemann auf einer Bootstour auf Fuerte. Für den Vierjährigen ein echtes Piratenboot – ein türkisches Gulet ganz aus Holz. Auch Kapitän Mario sieht ganz verwegen aus, mit Wuschelkopf, Dreitages-Bart und dunkler Sonnenbrille.

Atemberaubend: Mit Schäfern durch Navarra

Seit 1000 Jahren wandern Schäfer im Herbst aus den Pyrenäen in die Halbwüste Richtung Süden. Die Wege der Cañadas, der Viehdriften, führen sie entlang der grandiosesten Landschaften, die Navarra zu bieten hat. Über das Gras der saftigen Hochebenen, durch die Buchen- und Pinienwälder der Pyrenäen. Mit Zwischenstopps an uralten Klöstern und steilen Schluchten geht es zum Ziel, in die Halbwüste Las Bardenas. Wie eine Mischung aus Karl May und Game of Thrones – Wandern auf den Wegen der Transhumanz.

11 Tipps für… schöne Cafés in ganz Europa

Gemütlich zusammen sitzen und klönen, die Seele baumeln lassen bei dampfendem Kaffee und leckerem Kuchen  – das gibt es rund um die Welt und natürlich auch zwischen Irland und Zypern. Hier haben wir Euch ein paar der schönsten oder interessantesten Cafés versammelt, die wir auf unseren Reisen in letzter Zeit kennen lernen durften.

11 Tipps für… schöne Shops around Europe

Shopping, das klingt erstmal nur nach Konsumwahn und Kaufsucht. Aber es gibt diese Geschäfte, die so liebevoll und kreativ eingerichtet sind, die handgemachte Produkte aus der Region anbieten, dass das Stöbern, Anschauen und Probieren zum wahren Genusserlebnis wird. Wir sind auf unseren Reisen einigen dieser Shops begegnet. Und hier gibt es unsere ganze persönliche – natürlich sehr subjektive – Auswahl der schönsten Shops.

Ourense: Geheimtipp für Winter-Wellness

Schwatzende Herren und Damen sitzen im Wasser, Dampf steigt auf und gibt den Blick frei auf die Häuserfassaden der Altstadt von Ourense. In den heißen Thermalquellen von As Burgas sprudelt das Wasser mit 70 Grad Celsius aus der Tiefe. „Ourense ist nach Budapest Europas zweite Thermalhauptstadt“, erzählt unser Reiseführer Richard Rivera, während wir durch die Gassen der Altstadt spazieren. Der kleine Unterschied – die meisten Badegelegenheiten in Spaniens wichtigster Thermalstadt stehen den Besuchern kostenlos zur Verfügung. 

Der Ruf des Waldes: Auf Hirsch-Safari in Andalusien

Jetzt ist die Zeit der großen Gefühle, die Zeit der Hirschbrunft. Aus den Wäldern röhrt es kräftig, der Ruf der Wildnis kommt vom Hirsch. Ja, den kennen wir vom deutschen Wald. Aber es gibt Gegenden, wo man die Geweihträger überhaupt nicht vermutet. Nämlich in Südspanien.

Cabo de Gata-Níjar: Geheimtipp im Südosten Andalusiens

Spektakulär ist diese dreißig Kilometer lange Steilküste: Wild, felsig, und mit versteckten Badebuchten. Traumstrände! Sandig und naturbelassen. Schon erstaunlich, nicht? Ist doch die spanische Mittelmeerküste ziemlich zugebaut. Aber ein kleines Stück Natur in der Provinz Almería hält die Stellung. Eingeklemmt zwischen Hotelanlagen und Apartmentsiedlungen der Costas zwischen Málaga und Alicante.