Alle Artikel mit dem Schlagwort: Spanien

Der Ruf des Waldes: Auf Hirsch-Safari in Andalusien

Jetzt ist die Zeit der großen Gefühle, die Zeit der Hirschbrunft. Aus den Wäldern röhrt es kräftig, der Ruf der Wildnis kommt vom Hirsch. Ja, den kennen wir vom deutschen Wald. Aber es gibt Gegenden, wo man die Geweihträger überhaupt nicht vermutet. Nämlich in Südspanien.

Cabo de Gata-Níjar: Geheimtipp im Südosten Andalusiens

Spektakulär ist diese dreißig Kilometer lange Steilküste: Wild, felsig, und mit versteckten Badebuchten. Traumstrände! Sandig und naturbelassen. Schon erstaunlich, nicht? Ist doch die spanische Mittelmeerküste ziemlich zugebaut. Aber ein kleines Stück Natur in der Provinz Almería hält die Stellung. Eingeklemmt zwischen Hotelanlagen und Apartmentsiedlungen der Costas zwischen Málaga und Alicante.

Wolle Wolle kaufe? Eine Meeresbiologin und ein Schafwollzentrum

Die Welt ist so groß und manchmal doch so klein. Da entdecke ich plötzlich eine Verbindung zwischen zwei Orten, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Der eine eine winzige Siedlung in Spanien, der andere ein Dorf in Tirol. Beide verbindet Schafwolle auf besondere Weise:

Silbo Gomero

El Silbo – die ungewöhnlichste Sprache der Welt

In den Alpen jodeln die Menschen, in den Bergen der kanarischen Insel La Gomera tauschen sie laute Pfiffe aus. Doch es gibt einen riesigen Unterschied: Mit der Pfeifsprache übermittelt man nicht nur kurze Grüße, sondern echte Nachrichten, und das über weite Entfernungen. „El Silbo“ ist für mich die ungewöhnlichste Sprache, die ich je gehört habe.

Geistergeschichten aus Galicien

Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Volkstrauertag – der November gilt nicht nur in unserer Kultur als Monat der Toten. Aber ein Busticket für einen Toten kaufen und anschließend daneben Platz nehmen? So etwas gibt es wohl nur in Galicien. Der Volksglaube strotzt nur so vor Geistergeschichten.

Eukalyptus: Europas Pest in Baumgestalt

Vielleicht lebt ihr auch irgendwo in Nord- oder Westdeutschland. Und vielleicht habt ihr euch auch über das seltsame Licht und die bleichrote Sonnenscheibe am Himmel in den letzten Tagen gewundert? Diese Sonnenerscheinung hat tatsächlich etwas mit Eukalyptus-Bäumen zu tun – und bedeutet nichts Gutes. Heute gibt es also keine schöne Geschichte von unterwegs, sondern eine hässliche, eine von der Gier nach dem schnellen Geld.

Tafona da Herminia: Eine 80-jährige Spanierin und ihre jüdischen Kekse

Heute ist International Coffee Day, dazu passt mein Ausflugstipp in Galicien, zu den wundervollen Keksen von Herminia Rodríguez: Wie aus der Zeit gefallen wirkt die Tafona da Herminia im mittelalterlichen Städtchen Ribadivia. Hier zaubert die 80-jährige Bäckerin in ihrem Holzofen Köstlichkeiten nach alten jüdischen Rezepten. Und deren Ruf macht sie inzwischen weit über die spanischen Grenzen bekannt.

Wunsch und Wirklichkeit am Kathedralenstrand

Eins vorweg: Der Kathedralenstrand in Nordspanien ist ein Naturwunder. Das Internet strotzt förmlich vor Fotos der beeindruckenden Felsen – ohne Menschen natürlich. Das ist allerdings ein Trugbild. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr den Strand menschenleer seht, ist aber zumindest im Sommer sehr gering. Besucher überall. Zumal die an gotische Kathedralen erinnernden Steinformationen nur bei Ebbe zu sehen sind – das vermindert noch einmal die Anzahl der täglich verfügbaren Stunden für alle.