Alle Artikel in: Ausflug

Eine Anregung zum Selbst-Denken: Das Kant-Museum in Lüneburg

Verwinkelte Gassen, Giebelhäuser, Salz und Hanse – all das lockt jährlich zahlreiche Tourist:innen nach Lüneburg. Sie bestaunen das bei Spaziergängen; wer tiefere Informationen haben möchte, macht eine Führung oder geht ins Museum. Jetzt ist die Museumslandschaft der Kleinstadt südöstlich von Hamburg um eine Attraktion reicher: Mitte März 2026 hat das Kant-Museum seine Pforten geöffnet.

Niederlande im Reich der Tausend Inseln: Gemüseauktion wie vor 140 Jahren

Im „Reich der Tausend Inseln“ tuckern wir langsam durch die grünen Felder, die Stockenten ziehen ihre Kreise und Kormorane holen kleine Fischchen aus dem Wasser. Traumhaft ruhig und entspannt sind die Wasserkanäle des Naturschutzgebietes Oosterdel in der niederländischen Region  Ontdek Hart van Noord-Holland. Früher war hier Sumpf soweit das Auge reichte, im Mittelalter fassten die ansässigen Bürger jedoch den Beschluss, den sumpfigen Boden urban zu machen. „So hoben sie Gräben aus, der Sumpf wurde entwässert und die aufgeschüttete Erde zur Anhebung der Felder genutzt. Perfekt für den Gemüseanbau, die Erde war extrem fruchtbar“, erklärt mir Cees Gommers. Der Niederländer zeigt uns zunächst diese wunderschöne Wasserlandschaft während der Pressereise „Alkmaar und Hart van Noord-Holland“, bevor wir dann ein spannendes Museum kennen lernen.

Steinau an der Straße: Wo die Grimm-Brüder als Kinder spielten

Es waren einmal die zwei Brüder, Jacob und Wilhelm. Als Erwachsene wurden sie bekannte Märchensammler, Sprachforscher und rebellische Professoren. Doch ihre Kindheit verbrachten die beiden behütet in einem kleinen mittelalterlichen Städtchen im Spessart. Auf den Spuren der Brüder Grimm in Steinau an der Straße.

Alkmaar: Von Käseträgern, Grachten und einem grünen Gourmet-Lokal – elf Tipps

Sie tragen die schweren Käselaiber auf den „Beeren“ (Holztrage) und rennen zu zweit quer über den Waagplein-Platz, der Schweiß läuft ihnen das Gesicht herunter und trotzdem sehen sie richtig elegant aus in ihren weißen Anzügen und den bunten Strohhüten der alten Gilde. Eine historische Tradition, der älteste und größte Käsemarkt der Niederlande in Alkmaar. Überall liegen aufgestapelt riesige orangefarbene, runde Laiber. Viele Gäste schauen an diesem Freitag den Käseträgern der vier Zünfte zu, viel Getümmel… Trotzdem ein wunderschönes Erlebnis für mich. Die Sonne scheint noch richtig intensiv, die stolzen Männer laufen im Wiegeschritt über den Platz. Ich bin in der Region Ontdek Hart van Noord-Holland unterwegs. Hier meine elf besten Tipps für einen Kurztrip in die lebendige Handelsstadt nördlich von Amsterdam. Kaum zweieinhalb Stunden von Düsseldorf entfernt.

Bremen: Parks im Rausch der Frühlingsfarben

Bremen ist bunt und grün: Im Rhododendron-Park sorgen die Blüten jetzt für einen Farbrausch in zartem Rosa und knalligem Pink, in Rot, Weiß und Gelb. Und der Bürgerpark strahlt in frischem Maigrün. Wer beides erleben will, sollte sich möglichst bald auf die Socken machen.

Dachstein: Auf Kufen über die weißen Felder in Ramsau

Eine traumhafte Erinnerung an den Winter: So richtig dick eingepackt in kuscheligen Wolldecken sitzen wir auf dem Pferdeschlitten von Bauer Christian Landl und genießen die traumhafte Stille in Ramsau am Dachstein in der Steiermark. Nur sanftes Klirren des Pferdegeschirrs… In der Ferne das majestätische Dachsteingebirge, langsam geht die Sonne unter vor massiven Alpengipfeln. Schnee bedeckte Felder. Knapp eine halbe Stunde entfernt von dem trubeligen Skizirkus in Planai. Christians kleiner Gehilfe, ein süßer Schosshund, sitzt frech kläffend neben seinem Herrchen in erster Reihe. Mein persönliches Highlight der Pressereise kürzlich nach Schladming-Dachstein.

Finnland im Herbst: Bäume kuscheln und Hängematte-Schaukeln im goldgelb leuchtenden Halipuu-Wald

Erst dachte ich: Bäume umarmen, kuscheln mit der lappländischen Kiefer, was soll das denn? Ganz schön esoterischer Kram… Aber dann treffen wir auf ein wirklich nettes Ehepaar mitten in ihrem persönlichen Halipuu-Wald, Riitta und Steffan. Die zwei entführen uns förmlich in den Wald voller Birken und eben Kiefern und zeigen uns die Magie des Waldbadens. In einem Wald, der eins gefällt werden sollte mitten in Levi, im hohen Norden von  Finnland. Rund 170 Kilometer nördlich vom Polarkreis, in Lappland. Wo der goldene Herbst, die Finnen nennen ihn „Ruska“, gerade so richtig schön goldgelb leuchtet. Und die eisige Kälte mit ihrem Nebelschleier morgens schon über die Flüsse kriecht. Den Winter ankündigt.