Neueste Artikel

Fuerteventura: Tour über die Insel – mit netten Tipps

Diese Kargheit fasziniert den einen, der Andere wünscht sich vielleicht eher die Sattheit der grünen Wälder, der Hortensien und Oleander bedeckten Gärten. Ich persönlich finde diese gezackten, kargen Berge, diese Ebenen in Gelb- und Ockerfarben und mitten darin erloschenen Vulkane spannend fürs Auge – und die Seele. Die Rede ist von Fuerteventura – das „starke Abenteuer“. Gerade auch im Juni/Juli/August wunderschön: Das kristallklare Wasser an den weiten, langen Stränden von Fuerte ist von der Temperatur her genau richtig. Da spring‘ ich gern jeden Tag in die Fluten. Und die langen Abende draußen in kleinen, netten Lokalen wie etwa im Fischerdörfchen Morro Jable im Süden der Insel sind echt entspannend! Nur draußen zu sein, ist toll – gerade zu Corona-Zeiten … Kürzlich war ich dort und habe auch eine Tour durchs Landesinnere und in den Süden unternommen. Hier ein paar meiner Eindrücke: Weiterlesen

Sommer-Radeln in Franken: Auf dem Tauber Altmühl Radweg

Gastlich, gemütlich, so habe ich Franken erlebt. Und selbst die Flüsse scheinen keine Eile zu haben. Ruhig laufen die Räder an den beiden Flüssen Tauber und Altmühl. Sie fließen durch idyllische Täler und hübsche Orte mit fränkischen Bier- und Weintraditionen. Weiterlesen

Normandie: Das Festival der Muscheln in Granville

Pünktlich jeden Mittag liegen alle kleinen Motorboote und Segler auf der Seite, also auf dem Trockenen, in dem normannischen Hafen. Wieder mal Ebbe. Eine steife Brise weht mir um die Nase, Salz liegt in der Luft. Direkt vor mir werden große, fleischige Austern mit dem scharfen Messer aufgebrochen. Hier in der Bucht von Granville-Chausey findet der größte Gezeitenwechsel Europas statt. Ein Leben im Rhythmus der Gezeiten. Die Fischerboote bringen hier jedes Jahr rund 9000 Tonnen Muscheln – und machen Granville damit zum größten Muschelhafen von Frankreich. Jeden Oktober feiert deshalb der gemütliche Fischerort auf der spektakulären Klippe das Festival „Toute la mer sur un plateau“ zwei Tage lang in der halle à Marée, (Fischversteigerungshalle) des Hafens. Für Liebhaber von Muscheln, Hummern und sonstigen Meeresfrüchten ein Paradies. Ich konnte es kürzlich miterleben. Weiterlesen

Porto: Die Stadt der Gegensätze – 11 gute Tipps

Mit einer schicken Motoryacht düsen wir unter den imposanten Brücken an der Skyline der Küstenstadt vorbei. Die bekannteste von Porto wohl die Ponte Maria Pia I aus Gustave Eiffels‘ Schmiede. Ganz aus Walzstahl, getragen von einem einzigen 640 Tonnen schweren Bogen. Am Ufer des Flusses Douro stehen knallbunte Häuschen im mittelalterlichen Fischerviertel Ribeira eng aneinander gebaut, dazwischen kleine, enge verwinkelte Gassen mit knalliger Street Art-Kunst, viele Bars und Restaurants tummeln sich und für das Pfingstwochenende wahrscheinliche typische Ströme von Urlaubern. Wir (alle 4 Wasserratten) sind ziemlich froh, endlich auf dem Fluss zu sein und nicht mehr zwischen den vielen Touristen. Viel zu viel los für uns … Trotzdem eine spannende Stadt voller Gegensätze an der Westküste von Portugal. Hier meine 11 Tipps zu Porto: Weiterlesen

Asturien: Mit Miguel in den Apfelplantagen Nordspaniens.

„Sehr bald schon werden sie anfangen richtig gut zu wachsen“, sagt Miguel und schaut prüfend an seinen Apfelbäumen hoch. Wir laufen langsam die Pomada „Monga“ entlang und sein voller Stolz ist Miguel Rodriguez ins Gesicht geschrieben. Knall grün strahlt der hochgewachsene Rasen zu Füßen der Bäume, sie selbst stehen in voller zart weiß-pinker Blüte auf der Plantage. Es duftet süßlich – nach Apfel halt. Ein Roter Milan umkreist den Apfelhain in Nava, ganz in der Nähe der Gebirgskette Sierra de Penamayor. Es sind die Apfelplantagen seiner Großmutter, die erst kürzlich verstorben ist. „Ich bin die dritte Generation. Meine Familie hat das Unternehmen Viuda de Angelón damals im Jahre 1947 gegründet“, erzählt mir der junge Apfelweinbauer mit den starken Oberarmen. Wir sind in Nava, im Land des Sidra, dem nordspanischen Apfelwein. Im grünen Herzen von Asturien. Weiterlesen

Eine Anregung zum Selbst-Denken: Das Kant-Museum in Lüneburg

Verwinkelte Gassen, Giebelhäuser, Salz und Hanse – all das lockt jährlich zahlreiche Tourist:innen nach Lüneburg. Sie bestaunen das bei Spaziergängen; wer tiefere Informationen haben möchte, macht eine Führung oder geht ins Museum. Jetzt ist die Museumslandschaft der Kleinstadt südöstlich von Hamburg um eine Attraktion reicher: Mitte März 2026 hat das Kant-Museum seine Pforten geöffnet. Weiterlesen

Niederlande im Reich der Tausend Inseln: Gemüseauktion wie vor 140 Jahren

Im „Reich der Tausend Inseln“ tuckern wir langsam durch die grünen Felder, die Stockenten ziehen ihre Kreise und Kormorane holen kleine Fischchen aus dem Wasser. Traumhaft ruhig und entspannt sind die Wasserkanäle des Naturschutzgebietes Oosterdel in der niederländischen Region  Ontdek Hart van Noord-Holland. Früher war hier Sumpf soweit das Auge reichte, im Mittelalter fassten die ansässigen Bürger jedoch den Beschluss, den sumpfigen Boden urban zu machen. „So hoben sie Gräben aus, der Sumpf wurde entwässert und die aufgeschüttete Erde zur Anhebung der Felder genutzt. Perfekt für den Gemüseanbau, die Erde war extrem fruchtbar“, erklärt mir Cees Gommers. Der Niederländer zeigt uns zunächst diese wunderschöne Wasserlandschaft während der Pressereise „Alkmaar und Hart van Noord-Holland“, bevor wir dann ein spannendes Museum kennen lernen. Weiterlesen

Steinau an der Straße: Wo die Grimm-Brüder als Kinder spielten

Es waren einmal die zwei Brüder, Jacob und Wilhelm. Als Erwachsene wurden sie bekannte Märchensammler, Sprachforscher und rebellische Professoren. Doch ihre Kindheit verbrachten die beiden behütet in einem kleinen mittelalterlichen Städtchen im Spessart. Auf den Spuren der Brüder Grimm in Steinau an der Straße. Weiterlesen