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11 neue Tipps zu den Hamptons mit Kindern

Es wird immer teurer und teurer in den Hamptons, die New Yorker haben die hübschen Küstenorte auf Long Island vor allem während und nach der Corona-Zeit neu entdeckt und noch mehr lieben gelernt. So wird es gerade im Sommer immer voller auf der 27, eine Bundesstraße, die quer durch die Hamptons verläuft. Es wird immer noch ordentlich gebaut, viele Handwerker, die hin und herfahren – neben all den Sommergästen von nah und fern. Doch die menschenleeren Strände frühmorgens oder nach vier Uhr nachmittags kann trotzdem kein anderer Ort so schnell toppen. Nicht nur unsere zwei Jungs lieben es hier! Deshalb ein paar neue Tipps zu den Hamptons mit Kindern – und vielleicht zwei, drei Tipps aus der Stadt, die nie schläft:

Tipp Beach: Flying point – der Strand zum Faulenzen

Einer der schönsten Strände in den Hamptons für Familien mit Kindern, keine fünf Minuten von der Main Street in Southampton entfernt. Flach noch am Anfang, später meist entspannt hohe Wellen. Perfekt für Fans der Body Boards und für sonstige Sonnenanbeter. Genial natürlich auch zum Strandburgen bauen, wie ihr sehen könnt! Flying Point hat Life Guards bis 17 Uhr, nachmittags einen Stand für Eis, Burger und Getränke, ebenso eine kleine Dusche und natürlich ein paar Toiletten. Das Parken dort ist nur mit einer besonderen Genehmigung möglich, am besten mit dem Rad kommen. Oder zur Gin Lane Beach fahren, 15 Minuten entfernt, dort sind ein paar Parkplätze frei verfügbar. Und der Strand ist fast genau schön, nur ohne Lebensretter.

Tipp Eis: Zum Schlecken am besten zum Italiener

Nach der beach geht’s natürlich ab nach Southampton Town zum leckersten Eis schlecken. Das beste Eis bietet der legendärste Italiener der Stadt: Sant Ambroeus. Seit über 30 Jahre in den Hamptons, ursprünglich aus Mailand. Nicht nur die besten Spinat und Ricotta Ravioli vor Ort. Im Sommer sitzen die Gäste gemütlich draußen auf dem Gehweg oder nebenan in der romantischen, superschmalen, aber schicken Seitengasse. Tipp zum Eis: am besten Mintschokolade, Yoghurt oder Limone probieren! „Sehr, sehr lecker“ finden unsere Jungs!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipp Barbecue: Grillen zuhause

Und wo essen die beiden ihre Burger – oder alternativ auch Hot Dogs – am liebsten? Natürlich zuhause auf dem eigenen Mini-Grill. Gemütlich bereiten sie ihn vor, Holzkohle wird zum Lodern gebracht, eigene Fleisch-Kreationen neu entwickelt, Stöcke zum Marshmallows braten gesucht. So werden zum Beispiel die „heißen Hunde“ nochmal extra in Speck eingewickelt. „Und was gibt’s Gesundes dazu?“ frage ich. Große Augen schauen mich an. Eventuell ein paar Maiskolben, frisch vom Bauernstand um die Ecke. Tipp: Wer Lust hat, sich ein paar Bauernläden vor Ort anzuschauen, den meist guten Kaffee oder leckere Scones zu probieren. An der 27 sind einige schöne „Farm Stands“, oder auch auf der Noyac Road von Southampton Richtung Sag Harbor: etwa North Sea Farms.

Tipp: Angeln an der Peconic Bay

Ganz groß ist diesen Sommer auch das Angeln, trotz des Protests vom Vater: „Wie kriegen wir bloß die Fische dann wieder los von der Rute?“ Doch die Jungs kriegen es irgendwie hin – und fangen selbst später einen kleinen Fisch. Und lassen ihn dann später wieder in die Freiheit zurück, zu klein zum Essen …

Tipp Seafood: Hummer in Greenport

Einen leckeren (aber teuren) Lobster Roll bekommt ihr an der North Fork im Hafen von Greenport, bei Claudio’s. Direkt am Wasser mit lauter Livemusik und schicken Motorjachten. Zirka 40 Minuten von Southampton entfernt.

Tipp Breakfast: Nicht bei Tiffany’s, sondern bei Sip’n Soda

„Wann gehen wir endlich wieder in den Diner?“ fragen mich die Jungs, gleich nachdem  wir in den Hamptons angekommen sind. Der absolute Favorit bei Ihnen ist nämlich das legendäre Frühstückslokal Sip’n Soda, mitten in Southampton – seit 1958. Eins der Lokale, die Gottseidank noch überlebt haben. Immer mehr müssen aufgeben, Mieten werden zu teuer… Sip’n Soda ist vor allem am Wochenende gut gefüllt, reservieren geht nicht, einfach herkommen und auf einen freien Platz warten. Die Kinder lieben das selbstgemachte Eis und die Milchshakes, meist sind sie danach schon satt. Egal. Eine wahre Institution! Laut, busy und volle Teller! Und auch ich liebe das Lokal und die Kellner, aber vor allem die Blueberry Pancakes, genial!

Tipp: Zum Schluss noch einen Abstecher nach New York

Gern geht’s zwischendrin noch in die große Stadt, zwei Stunden mit dem Bus (zum Beispiel: Hampton Jitney), Bahn oder Auto. Schon seid ihr von Southampton mitten im Getümmel von New York. Auch die Jungs sind gern mit dabei und genießen den Flair der riesigen Metropole. Diesmal besuchen wir das Metropolitan Museum of Art am Central Park, eins der größten Kunstmuseen der Welt – mit sage und schreibe über zwei Millionen Kunstwerken.

Hot Dog vor der Museumstour

Ein guter Tipp: Bucht vorher eine (private) Tour mit einem Guide. Zum Beispiel mit Walks devour. Rund zwei Stunden ist vollkommen ausreichend, damit junge Besucher einen guten Eindruck vom Met bekommen – und nicht vollkommen reizüberflutet sind. Im August ist es meist ziemlich voll dort, also früh hingehen – oder halt die Tour buchen. Und vor den Toren des Museums erst noch unbedingt einen schmierig-leckeren Hot Dog verputzen! Dann seid ihr auch gerüstet für den Marsch durch die Kunstwelt. Für Jungs vor allem interessant: die Sammlung der Ritter und Samurais („Arms and Armor“)! Auch deutsche Ritter sind im John Pierpont Morgan Wing gut vertreten.

Wer noch mehr zu den Hamptons oder New York bei uns lesen möchte, hier weitere Tipps zu den Hamptons und eine spannende Story zu Brooklyn. Oder Soho.

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