„Spring!“ – tönt es links von mir ermutigend. „Ich hab‘ nicht so lange Beine wie Du“ – kommt es von rechts. Wer im Lautertaler Felsenmeer steht, den umschwirren Kommandos und Kommentare, denn rundherum klettern kleine und große Menschen über kleine und große Felsbrocken immer weiter nach oben. Los geht’s am Parkplatz, ganz unspektakulär…
Bei unserer Reise im Tiroler Oberland haben erstmals beide Kinder ein Handy dabei. Für mich ist es richtig spannend zu sehen, wie anders sie auf die Welt schauen und was sie fotografieren. Hier ein paar Beispiele:
„Sag niemals nie“ lautet das Motto der aktuellen Blogparade von Ariane von heldenwetter – als ich das las, musste ich gleich an meine frühere Abneigung gegen Mallorca denken. Und daran, wie sehr sich das im Laufe der letzten Jahre geändert hat.
Gerade wenn es draußen regnet und stürmt, wünsche ich mich – wie bestimmt auch viele von euch – in die Sonne und an den weißen Sandstrand. Selbst im tiefsten Winter sind da die Kanaren ein optimales Ziel, wie ich gerade wieder festgestellt habe – und selbst die Kanaren-Fans stimmen wohl überein, dass die Strände auf Fuerteventura mit die schönsten der Islas Canarias sind: schneeweiß bis goldgelb und samtweicher Sand. An der drei Kilometer langen Esquinzo/Butihondo Beach im Südosten des Eilands unterhalb der hohen Klippen des Robinson Clubs liegt ein nettes gemütliches chiringuito, ein einfaches Strandlokal, wo die Gäste wunderbar die Füße in den Sand stecken können, während sie Champagner-Sangria mit Ananas schlürfen – und einfach so auf die Segler, Surfer und die riesige oft tosende Brandung starren. Fuerte zum Träumen!
Indien ist laut, bunt, chaotisch und damit das perfekte Ziel für einen Familienurlaub. Man muss ja nicht gleich mit Mumbai anfangen. Frederik das Reisekind und ich waren in Kerala und erlebten entspannt-spannende Tage in einem exotischen Land. Indien mit Kind geht wunderbar.
Dubai mit Kind? Bis vor kurzem dachte ich Dubai sei eine Destination für Shopping verwöhnte Luxusgeschöpfe, aber keineswegs etwas für Familien. Von wegen. Dubai mit Kind ist klasse. Immer warm, sehr sicher und voller Kontraste. Die Wüstenstadt erfindet sich ständig neu und klotzt mit Superlativen – weltweit wohlgemerkt: das höchste Gebäude, der schnellste Aufzug, die größte Shoppingmall und so weiter. Aber auch eine Dünensafari in der Wüste darf nicht fehlen, ein Abstecher in die Märchen von tausend und einer Nacht.
Schon oft dort gewesen – und doch noch nie gebloggt. Das muss ich heute nachholen, weil das Phaeno in Wolfsburg einer unserer Lieblingsorte für verregnete Ferientage ist: Dort könnt ihr Naturphänomene nicht nur anschauen. Im Gegenteil, das Phaeno ist ein Mitmach- und Ausprobiermuseum für Entdeckerkinder (und -erwachsene).
Jetzt, Anfang Mai, ist die schönste Zeit, um durch die Wälder zu streifen. Die frischen Blätter an den Bäumen und die Bodendecker wie Buschwindröschen & Co. wagen sich täglich weiter heraus und leuchten so quietschig hellgrün wie zu keiner anderen Zeit im Jahr. Eine Augenweide nach dem langen, grauen Winter! Die perfekte Zeit also für mal wieder einen Ausflug in den Harz. Dort konnte das Programm diesmal allerdings kaum gegensätzlicher sein: Erst eine Rund auf den Spuren der Prinzessin-Ilse-Sage (und auf den Spuren von Heinrich Heines Harzreise) durchs Ilsetal – Entspannung pur. Am nächsten Tag dann das Kontrastprogramm: Adrenalin und Herzklopfen auf der Megazipline an der Rappbodetalsperre, wo es mit richtig viel Speed am Seil den Hang hinunter geht… Entspannung: Ilsetal Das erste warme Frühlingswochenende war wie gemacht für eine Wanderung durch das Ilsetal. Los ging es in Ilsenburg, vorbei an der Prinzessin Ilse-Quelle, die zur Feier des Tages ihr Mineralwasser schüttete (oft ist die Quelle trocken, hört man), und dann bergauf bis zum Ilsenstein. 130 bis 160 Meter hoch erhebt sich die langgestreckte Felsformation …
Wieder hat sich der Winter seit Ende Januar wie Kaugummi hingezogen, aber dann, jetzt, endlich: Wanderschuhe angezogen und raus ans Licht, in die Berge und ans Wasser! Da, wo es jetzt schon 20 Grad warm und die ganze Familie zufrieden ist, denn es gibt: Sonne und Wind, Berge und Meer, Pferde und Schildkröten, Klöster und Kultur, Quellen und Höhlen, Oliven und Eis… Nachts ist es noch ziemlich kalt, aber die Sonne gibt jeden Tag ihr Bestes, wenn wir am Morgen zu Touren rumd um Alcudia starten. Keine ist länger als zehn Kilometer, auch die Höhenmeter halten sich mit maximal 500-600 pro Tour in Grenzen – so laufen auch die Kinder ohne zu murren mit. Wir bezwingen den Berg Talaia d´Alcudia (bei mächtig Wind – gut, dass wir immer nicht nur Sonnenschutz, sondern auch Fleecejacken, Regenschutz und Mützen dabei haben), es geht auf den Klosterberg Puig de Maria bei Pollenca (und hinterher in Pollenca lecker essen in der Trattoria und Pizzeria La Trencadora, die biologisch angebaute Produkte von Peter Maffays naher Farm verarbeitet), hoch zur Eremita …
Was für ein Schietwetter heute in Niedersachsen… alles grau in grau, triefend nass und dazu noch der böige Wind. Kurz: das perfekte Wetter, um endlich mal Regen-Aquarell auszuprobieren… Einfach mit Aquarellfarbe (Tuschkasten tut es auch) ein paar dicke Farbpunkte auf Papier klecksen (am besten ist wirklich das dicke, saugfähige Aquarellpapier, aber wer keins hat, nimmt eben anderes und experimentiert damit), das Papier nach draußen in den Regen legen und abwarten… Ich habe nach einer halben Stunde nachgeguckt und eingesammelt. Tolle Farbtupfer im Grau! Lägen die Blätter noch länger draußen, würde das Ergebnis wahrscheinlich pastelliger und verwaschener. Nur die Jaxon-Aquarellstifte, die haben enttäuscht. Da war das Ergebnis ähnlich wie vorher, nur dass das Papier jetzt eben komplett durchgeweicht ist 😉 Also: Klassisch Tuschkasten oder Aquarellfarbe nehmen. Vielleicht ja eine Beschäftigung für die Kinder heute nachmittag? Das Regentief soll ja noch ein bisschen bleiben…