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Fuerteventura: Tour über die Insel – mit netten Tipps

Diese Kargheit fasziniert den einen, der Andere wünscht sich vielleicht eher die Sattheit der grünen Wälder, der Hortensien und Oleander bedeckten Gärten. Ich persönlich finde diese gezackten, kargen Berge, diese Ebenen in Gelb- und Ockerfarben und mitten darin erloschenen Vulkane spannend fürs Auge – und die Seele. Die Rede ist von Fuerteventura – das „starke Abenteuer“. Gerade auch im Juni/Juli/August wunderschön: Das kristallklare Wasser an den weiten, langen Stränden von Fuerte ist von der Temperatur her genau richtig. Da spring‘ ich gern jeden Tag in die Fluten. Und die langen Abende draußen in kleinen, netten Lokalen wie etwa im Fischerdörfchen Morro Jable im Süden der Insel sind echt entspannend! Nur draußen zu sein, ist toll – gerade zu Corona-Zeiten … Kürzlich war ich dort und habe auch eine Tour durchs Landesinnere und in den Süden unternommen. Hier ein paar meiner Eindrücke: Weiterlesen

Steinau an der Straße: Wo die Grimm-Brüder als Kinder spielten

Es waren einmal die zwei Brüder, Jacob und Wilhelm. Als Erwachsene wurden sie bekannte Märchensammler, Sprachforscher und rebellische Professoren. Doch ihre Kindheit verbrachten die beiden behütet in einem kleinen mittelalterlichen Städtchen im Spessart. Auf den Spuren der Brüder Grimm in Steinau an der Straße. Weiterlesen

Schottland: Von haarigen Rindern und viel Gemütlichkeit auf Arran

Jetzt in der Nebensaison ist kaum etwas los auf der kleinen Insel Arran im Firth of Clyde an der Westküste von Schottland. Aber genau das macht den Reiz aus, die Ruhe und Stille am Strand. Bei Ebbe, wenn nur das einsame Schwanenpaar seine Runden dreht in der Bucht von Whiting Bay. Genau, das bringt uns alle runter. Vom Stress in den letzten Tagen. In Ruhe über die Insel von Dörfchen zu Dörfchen gemütlich tuckern, ewig wandern am Strand, in den Hügeln, danach einen Tee trinken im Pub  … oder einen Bauern besuchen. Meine besten Tipps, was ihr trotzdem Schönes unternehmen könnt auf Arran. Nicht umsonst wird die hübsche Insel „Schottland in Minatur“ genannt. Weiterlesen

Frohe Weihnachten aus dem schönen Oberlech

Bei der Eiseskälte am Heiligabend hier im Rheinland, denke ich natürlich an meine Schneetour zurück: Eineinhalb Wochen vor Weihnachten geht’s für mich und unsere zwei Jungs noch schnell in den Schnee. Ins ruhige, autofreie Oberlech, es schmiegt sich auf 1750 Metern idyllisch in die Bergwelt der Vorarlberger Hochalpen. Aufgrund der Höhe ist es im Winter ziemlich schneesicher, aber auch hier erwarten alle natürlich sehnsüchtig Neuschnee so Mitte Dezember. Der aber auf sich warten lässt, die Sonne strahlt und die Pisten machen trotzdem viel Spaß. Gerade weil Skiläufer am Arlberg mittlerweile ein riesiges Skigebiet über 300 Abfahrtskilometer zur Verfügung haben. Hier ein paar meiner winterlichen Impressionen vom schönen Arlberg! Weiterlesen

Unsere Buchtipps zu Weihnachten 2025

Gerade weil wir alle immer mehr digital konsumieren – echte Bücher zum Blättern sind einfach toll. Und überhaupt, was wäre Weihnachten ohne sie? Hier kommen unsere diesjährigen Tipps für Buchgeschenke. Immer wieder gern: eher außergewöhnliche Reiseführer oder gute Romane mit Lokalkolorit. Weiterlesen

Malta: Blumen von der Farm direkt auf den Gourmet-Teller

Mitten im tristen Novemberwetter denk‘ ich gern zurück an ein wirklich tolles Unternehmen in der Sonne – in Naxxar, im Nordwesten in den Bergen von Malta. In der Nähe der Victoria-Linie, einer sehr bekannten Wandergegend. Aber trotzdem nahe einer kleinen Stadt. Ich durfte die 4000 Quadratmeter große Farm vor einiger Zeit besuchen: Urban Greenz, 100 Prozent nachhaltig – Urban Farming halt. Auf den ersten Blick schön wild, wilde Blumen, Hühner gackern, ein Hahn kräht. Claudia Cavallaro Pejnovic baut dort seit 2021 mit Bruder Mauritio essbare Blumen, außergewöhnliche Kräuter, Salate und Gemüse wie etwa lilafarbenen Brokkoli oder gestreifte Tomaten nachhaltig an. Ihre Kunden: unter anderem High End-Chefköche bekannter Sternelokale des Mittelmeerarchipels – wie etwa das „Noni“, „Undergrain“ oder „Bahia“. Weiterlesen

Normandie im Herbst: Die Kunst der Austernpilze mitten im alten Steinbruch

Als ob es die kostbarsten Edelsteine wären, so vorsichtig nimmt Olivier die kleinen und großen Champignons langsam aus der Erde und bricht ganz vorsichtig die Stengel ab. In aller Seelenruhe mit einem sanften Lächeln auf den Lippen. Ich verstehe die Leidenschaft des Pilzzüchters, einer der letzten Champignon-Züchter in der Normandie. Im Herzen der Terre d’Auge, in der Calvados-Region, liegt in dem Städtchen Orbec versteckt hinter kleinen Gärten ein alter Steinbruch mit viel Geschichte: Hier gedeihen weiß-graue Champignons de Paris, die Kunstwerke von Austernpilzen und japanische Shiitaké im feucht-warmen Dunkeln auf rund 9000 Quadratmetern unter der Erde. Ich besuche Olivier Perrel, um die wahre Kunst der normannischen Champignonzucht näher kennen zu lernen. Weiterlesen

Slowenien: Drachen und Kunst in Ljubljana

Sloweniens Hauptstadt Ljubljana mit Burg, Jugendstil-Altstadt, Drachen und ganz viel Kunst ist schwer angesagt. Ich war überrascht, wie viele Besucher aus Asien, den USA und aus Skandinavien selbst im September noch in der kleinen Metropole unterwegs waren. Weiterlesen