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El Salvador, Warnschilder, Zentralamerika

Schilder-Bilder 10: Waffenverbot auf öffentlichen Plätzen in El Salvador

„Für Ihre Sicherheit – keine Feuerwaffen auf öffentlichen Plätzen!“ Ziemlich prominent stand dieses Schild direkt vor einer Behörde in Ataco, einem kleinen Dorf mitten in den Bergen von El Salvador. Es liegt an der „Ruta de las Flores“, der 36 Kilometer langen Straße der Blumen. Ein ruhiges Örtchen mit netten Cafés, toller aromatischer Kaffee wird in der Nähe angebaut, da verwundert dieses Schild erst recht… Doch die Gewalt ist allgegenwärtig in El Salvador, immer noch, leider. Und doch lohnt es sich, dieses wunderschöne Land voller Geschichte und eindrucksvoller Naturlandschaften zu besuchen. Doch die Vorsicht sollte unbedingt mitreisen! Wer mehr zu El Salvador lesen möchte, gerne hier bei uns!

Schilder-Bilder 7: Hitzealarm!

Gestern ein Stoppschild in der Sprache der Inuit, im ewigen Eis. Heute das genaue Gegenteil: Eine der heißesten Gegenden der Erde, das Death-Valley in Kalifornien. Mit Hitzeweltrekord von 56 Grad, gemessen 1913. Bloß keinen Schritt weiter gehen, nach zehn Uhr morgens. Sonst fällt man tot um, oder so. 

Schilder-Bilder 6: Stoppen auf Inuktitut

Ganz oben in Kanadas Norden, kurz bevor die Zivilisation ein Ende findet, das Eis ewig scheint und das Reich der Eisbären beginnt (nun ja, zumindest VOR der Zeit des Klimawandels…)  – auch dort gibt es noch Stoppschilder. Die größte der Inuit-Siedlungen dort ist Iqaluit, am Nordufer der Hudson Bay. Hauptstadt des Bundesstaates Nunavut (der übrigens bald 20 Jahre alt wird! – mehr nachzulesen hier im  Geburtstagsbericht) Und natürlich hat Iqaluit auch Kreuzungen mit Stoppschildern, wie das Bild oben. Das „STOP“ darauf ist für alle Nicht-Inuit, die vielleicht auch das rote Achteck nicht verstehen. In der kleinen Hauptstadt wohnen auch eine Menge Kanadier aus dem Rest des Landes. Die kleinen „Kringel“ oben auf dem Schild sind Inuktitut, die Muttersprache von Nunavuts Ureinwohnern. Wer nachlesen will, hier das Silbenalphabet: Stopp heißt „Nuqqarit“. In einer Version, denn die roten Schilder dortzulande sollen unterschiedlich beschriftet sein können – Inuktitut hat etwa 6 verschiedene Texte für „Stopp“, darunter etwa „Haltet alle an!“, „Ich halte an“ oder „Dies ist die Stelle zum Anhalten“        

Schilder-Bilder 3: Radfahrer plumps!

Zweisprachig – hügelig – fahrradtauglich: Elsass! Achtung, gleich hinter der Kurve geht es überraschend wieder bergab! Dies ist zwar kein offizielles Straßenschild, aber umso mehr eins, das man sofort kapiert und obendrein noch Spaß macht. Nicht nur dem Menschen, der das gezeichnet hat…!

Jordanien: (Schlamm-)Baden im Toten Meer

Nicht nur dem Salz des Toten Meers werden heilende Kräfte zugeschrieben – auch dem Schlamm unter der Oberfläche. Und nicht nur in Israel und dem Westjordanland kann man den tiefstgelegenen See der Welt besuchen – das ganze Ostufer gehört zu Jordanien. Das Königreich gilt als der Ruhepol der aufgewühlten Region, noch immer als beliebtes Touristenziel.

Wie ist das eigentlich, dieses Biathlon?

Gerade sahnen die deutschen Biathleten wieder ordentlich bei Olympia ab. Man könnte denken, Biathlon sei ein Massensport. Ist es aber nicht. Inzwischen frage ich mich: Warum eigentlich nicht? Ich durfte vor kurzem mal reinschnuppern in den Sport und das bisschen Schnuppern hat richtig Spaß gemacht. Mein Fazit: Vor allem Schießen ist cool, beim Skaten habe ich noch verdammt viel Luft nach oben…

Nuntii Latini: Bruch in der „Achse“ Rom-Bremen-Helsinki

Heute mal ein kryptischer Titel… Doch, kein Scherz, Finnland und Deutschland hatten viele Jahre lang eine innere Verbindung zu Roms Antike: Sowohl Radio Bremen als auch Radio Finnland (YLE) strahlten regelmäßig Nachrichten auf Latein aus. Und jetzt stellt Bremen den Service ein, wie traurig. Aber was hat das mit Reisen zu tun?? Och. Sprachen! Und nicht zuletzt liefert es einen guten Grund, mal wieder nach Helsinki und Bremen zu gucken! ;D