Autor: Anke

13. Dezember: Lussekatter-Rezept

Heute feiert ganz Skandinavien das Fest der Lichterkönigin Lucia. Wen wunderts, dass diese schöne Lichtertradition dort so einen großen Stellenwert hat – ein bisschen Licht oder zumindest symbolische Lichtblicke braucht man einfach in der Dunkelheit des Dezembers. Nicht fehlen dürfen in Schweden & Co. die Lussekatter (übersetzt Luciakatzen), frisches Safran-Hefegebäck mit Rosinen in typischer Kringelform (hmm…). Sie sind ganz leicht zu backen. Hier ist das Rezept: Zutaten: 200 ml Milch, 50 g Butter, 400 g Mehl, 80 g Zucker, eine Prise Salz, ein Würfel Hefe, ein Döschen gemahlener Safran (0,1 g, gern auch mehr), 30 g Rosinen, ein Ei Und so gehts: Die Milch mit der Butter, dem Zucker und dem Safran erhitzen und wieder abkühlen lassen. Wer mehr Safran-Aroma und eine gelbere Farbe möchte, nimmt mehr Safran (der aber bekanntlich sehr kostbar und entsprechend teuer ist). Die Hefe in der lauwarmen Flüssigkeit auflösen. Mehl mit dem Salz in eine Rührschüssel geben. Die Hefe-Milch unter Rühren zugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Dann den Teig noch einmal gut durchkneten …

O Tannenbaum (in aller Welt)

Früher hing er von der Zimmerdecke, heute steht er am Heiligen Abend  in fast jeder guten Stube: der geschmückte Tannenbaum. Auch auf Reisen begegnet er einem in diesen Tagen überall. Grund genug, mal zu gucken, wo der Baum als Weihnachtsbote eigentlich herkommt und welche Traditionen man in anderen Ländern rund um das grüne Weihnachtssymbol pflegt.

Novemberblues? Backen!

Nasskalt, windig, erster Schneematsch – der November zeigt sich gerade von seiner besten Seite. Was gibt es da Besseres, als es sich mit einer Kanne Tee und ofenwarmem Gebäck gemütlich zu machen. Wir haben euch nochmal unsere besten süßen Rezepte gegen Novemberblues von nah und fern zusammengestellt. Auf die Plätze, fertig, backen! Zimtschnecken gehen ja immer 🙂 Oder Franzbrötchen, lecker nicht nur in und um Hamburg Schokoholic? Dann ist Tenerina-Kuchen genau richtig. Oder schwedischer Kladdkaka Die schmecken nicht nur himmlisch, sondern machen mit ihren bunten Farben auch richtig gute Laune: Macarons (sind aber nicht ganz einfach zu backen) Keine Lust auf Backen? Wie wäre es dann mit zimtigem Mousse au Chocolat oder sündigem Salted Caramel? Das waren unsere süßen Novemberfreuden. Wir sind neugierig: Welche speziellen Rezepte habt ihr, um dem Schmuddelwetter zu trotzen? Was backt ihr gerade so?  

Wolfenbüttel: Fachwerk und andere Schätze

Vor ein paar Tagen war ich mal wieder in Wolfenbüttel, zum InstaMeet auf Einladung von MeinNiedersachsen, den Reiseblogs aus Niedersachsen, und aboutcities, den Insider-Tipps für Reisen und Ausflüge in Niedersachsen. Der Plan: Einfach ohne Plan treiben lassen durch die kleine Schwester von Braunschweig, die eine zauberhafte Altstadt mit 600 erhaltenen Fachwerkhäusern ihr Eigen nennt. Besonders charmante Ansichten gibt es immer wieder vor allem in den etwas abgelegenen Sträßchen. Lieblingsmotiv eines jeden Wolfenbüttel-Besuchers: Klein Venedig, das Fachwerkensemble an einem Okerarm am Ende der Stobenstraße. Die Liebesschlösser an der Brücke, hätten für meinen Geschmack zwar nicht da sein müssen, aber gegen manche Trends ist man wohl machtlos… Die kleine Gracht ist jedenfalls eine der wenigen erhaltenen in Wolfenbüttel, sie wurden im 16. Jahrhundert von, wen wundert´s, holländischen Städtebauern angelegt und durchzogen damals das ganze Stadtgebiet. Überhaupt begann Wolfenbüttels Blüte damals — um das Jahr 1570. Herzog Julius ließ die Residenzstadt bauen, gewissermaßen eine Art Bürokomplex für seine Hofbeamten. 1750 verlegte man die Verwaltung zurück nach Braunschweig. Das Schloss gammelte fortan vor sich hin, von den einst 12.000 …

7 Fragen an… Matthias Kröner

Es ist immer spannend, über den Tellerrand zu schauen: Wie arbeiten Kolleginnen und Kollegen? Was schätzen sie am Reisen, was nehmen sie mit von ihren Kontakten mit anderen Ländern und Kulturen? Matthias Kröner ist wie wir Journalist und Reiseführer-Autor und kennt zwei unserer Lieblingsstädte in Norddeutschland wie seine Hosentasche… Höchste Zeit also für unsere sieben Fragen an den zugereisten Franken.