Alle Artikel in: Reisen

Insel-ABC: Aruba, die karibische Gute-Laune-Insel

So viele Inseln in Nah und Fern haben wir inzwischen besucht, dass wir dachten, wir starten mal ein kleines Insel-ABC. Und schweifen mal wieder nach Übersee. Aber nicht auf die Osterinsel, wie man heute erwarten könnte, wir beginnen doch besser mit A. Also: Aruba. „One Happy Island“ ist ihr Slogan, passend zu den vielen US-Besuchern. Liegt mitten in der Karibik, allerdings „unter dem Winde“, und gehört zu den „ABC-Inseln“. Na denn:

Palma: Süße und herzhafte Leckereien zu Ostern

Gerade bin ich aus Palma zurück und habe dort einige leckere süße Naschereien probieren dürfen. Auch in der Hauptstadt Mallorcas wird das Osterfest recht groß und spektakulär gefeiert. In Palma am Gründonnerstag (ab 19 Uhr) mit der Prozession des Crist de la Sang –  an ihr nehmen alle Bruderschaften der Stadt teil. Die Figur des „Cristo de la Sang“, die meist verehrte Christusfigur der Insel, wird aus der Kirche l’Anunciació über die Costa de la Sang durch die Carrer Oms, Carrer Sant Miquel, den Plaça Major, Palma Dort und die Carrer Palau Reial zur großen Kathedrale getragen. Aber neben diesen christlichen Festlichkeiten bringt Ostern die Mallorquiner vor allem auch in der Küche zusammen.

Griechenland, Thessaloniki, Essen, Markt

Thessaloniki: Schafskäse und eingelegte Orangen – eine leckere Food-Tour

„Probieren Sie unser Pastourma, frisch gesalzen und abgehangen“, fordert uns der nette Herr mit dem graumelierten Haarschopf hinter der Theke auf und drückt uns den Holzpiekser in die Hand. Würzig-rauchig schmeckt das luftgetrocknete Rindfleisch, dazu den frischen Schafskäse Kasseri – nordgriechische Tapas vom Feinsten! Lefteris Amalia spricht fast fließend Deutsch, selbst der österreichische Akzent kommt noch etwas durch. Ich wandere mit Köchin Despina Karagiozi durch das Marktviertel der quirligen Hafenmetropole Thessaloniki im Norden von Griechenland.

Kinder

Noch bin ich ein Kind – Kinder (fotos) dieser Welt

Wenn die ITB in Berlin so kurz vor der Tür steht wie heute, denke ich natürlich an viele eindrucksvolle und tiefgreifende Reisen zurück und seitdem ich einen Sohn habe vor allem auch an die Kinder dieser Welt, die ich im Laufe der Zeit – und der Reisen – kennen lernen und fotografieren durfte. Hier ein paar der Schnappschüsse und ein schönes Gedicht dazu. 

Lost Places in Nordspanien

Industriebrachen, verlassene Dörfer und dem Verfall preisgegebene Häuser – irgendwie faszinieren mich Lost Places mit ihrer düsteren Schönheit. In Nordspanien bin ich einigen begegnet, hier habe ich nun meine Favoriten zusammengestellt:

Bali: Der Tanz der Götter und andere alte Traditionen

Sie reißt die großen dunklen Augen dramatisch auf und rollt sie zur Seite, zieht sie ruckartig nach oben und nach unten. Der türkis-pinke grelle Lidschatten und die hochgesteckte Haarmähne unterstützen die Dramatik. Das junge Mädchen ähnelt fast einer Geisha. Die Hände spreizt sie elegant zur Seite. Sie wiegt sich langsam hin und her in ihrem lila-gold glänzenden Sarong und hebt das Bein leicht an – die riesige Krone aus Blüten und vergoldeten Blättern vorsichtig auf dem kleinen Kopf balancierend. Die achtjährige Ari tanzt mit ihren Freundinnen den Tanz der Paläste auf Bali, den Legong. 

Auf dem ältesten Leuchtturm der Welt

„Turm aus Karamell“ nannte ihn einst Pablo Picasso. Der Torre de Hercules ist der einzige Leuchtturm aus der Römerzeit, der bis heute seinen Dienst tut. Gerade jetzt im Winter branden wilde Stürme an die spanische Küste vor der Stadt A Coruña. Umso unglaublicher finde ich es, dass der Turm über fast zwei Jahrtausende der Kraft der Naturgewalten getrotzt hat.