Alle Artikel in: nachhaltig

Gute Tipps für die Azoren – eine abgeschiedene Welt

Bunte Wimpel und Flaggen von den Bahamas und aus Südafrika baumeln von der Decke. Neben aktuellen Wetterberichten hängen vollgekritzelte Zettel von Skippern, die auf der Suche nach Mitseglern sind. Sie verhüllen die alte Holztäfelung der Wände in einer der legendärsten Hafenkneipen der Welt. Braun gebrannte Burschen mit Bärten und zerrissenen Jeans flirten vor mir an der Theke mit Inselschönheiten. „Peter Café Sport“ mitten im Hafen von Horta auf den Azoren ist eine wahre Institution. Rund 1400 Kilometer trennen die Azoren vom portugiesischen Festland – eine abgeschiedene Welt.

Bordeaux-Region: Mit Wein, Rad und Geschrei

In der Bordeaux-Region locken nicht nur schöne Weine, sondern auch ein Rad-Musikfestival mit Schrei-Wettbewerb: Öffne deine Stimme! Seit Juli fährt der TGV L’Océane von Paris nach Bordeaux in nur zwei Stunden. Der Südwesten Frankreichs ist ein Stück näher gerückt und auch in Sachen Radtourismus ist viel passiert in Frankreich. Wenn Ihr also Reisepläne für Bordeaux hegt und nach einer Idee sucht:

Spargel-Landschaft, mal anders – Windräder in der Natur?

Mitten zwischen den Feldern, auf dem Rad von Dorf zu Dorf in Niedersachsen, Sommer in der Luft… Da schlich sich ein Thema in meinen Vorderkopf, bei dem man sich kräftig in die Nesseln setzen kann. Oder zwischen alle Stühle…  Frage: Was sind Windräder in der Landschaft – Verschandelung oder Naturschutz? Vogelmord oder Klimarettung? Krachmacher oder Spritgeber für leise Elektroautos?  Gegen verhärtete Fronten…

Fifty Shades of Green – im Frühlingswald

Wer sagt eigentlich, dass nur der Herbst den Wald so richtig schön leuchten lässt? Die Baumarten treiben im Frühlingswald zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihre Blätter und geben ein buntfleckiges Bild. In den letzten Wochen habe ich es genossen, durch den Harz und Solling zu streifen. Sämtliche Grüntöne des Farbspektrums treffen sich hier beim Stelldichein: Dunkles Tannengrün kontrastiert mit dem Frühlingsgrün der ersten Buchenblätter, die ein zarter Haarflaum wie ein Heiligenschein umgibt. Die ersten dunklen Rotbuchenblätter wagen sich hervor und bieten einen Gegenpol zu den gelbgrünen, weichen Nadeln der Lärche. Hier ein paar Impressionen:

Mit dem E-Bike über Berg und Tal

Elbe, Donau oder Rhein: Flussradwege besetzen die obersten Plätze auf der Beliebtheitsskala. Sie erlauben angenehmes Radeln am Wasser, ohne große Steigungen. Der Nachteil: Im Sommer wird’s dort ziemlich voll. Und wer nicht so gerne im Pulk radelt, schaut nach weniger befahrenen Strecken. Die gibt es in hügeligen Regionen – allerdings mit reichlich Bergauf, Bergab. Klingt abschreckend? Mit dem E-Bike geht das locker, egal ob Wein- oder Waldhügel. Zwei Radeltipps für Rheinhessen und den Westerwald.

Wunsch und Wirklichkeit am Kathedralenstrand

Eins vorweg: Der Kathedralenstrand in Nordspanien ist ein Naturwunder. Das Internet strotzt förmlich vor Fotos der beeindruckenden Felsen – ohne Menschen natürlich. Das ist allerdings ein Trugbild. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr den Strand menschenleer seht, ist aber zumindest im Sommer sehr gering. Besucher überall. Zumal die an gotische Kathedralen erinnernden Steinformationen nur bei Ebbe zu sehen sind – das vermindert noch einmal die Anzahl der täglich verfügbaren Stunden für alle.

200 Jahre Fahrrad: Viel los rund um den Drahtesel

Eines der nachhaltigsten Fortbewegungsmittel feiert sein 200. Jubiläum. Erfunden hat es Karl von Drais, sein Ur-Fahrrad erblickte im Jahr 1817 das Licht der Welt. In Karlsruhe und Mannheim finden zum Jubiläum jede Menge Veranstaltungen rund um den Drahtesel statt.