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7 Fragen an… Volker Feser

In unserer Rubrik „7 Fragen an…“ stellen wir Euch interessante Reise-Menschen vor. Heute geht es um Volker Feser, sein Ecuador-Reiseführer war mir in meinem lateinamerikanischen Lieblingsland immer wieder ein treuer Begleiter. Und weil er gerade einen neuen Reiseführer verfasst hat, war das eine willkommene Gelegenheit, um auch ihm endlich einmal unsere 7 Fragen zu stellen:

Yucatán: Die Sisalbauern und das „grüne Gold“

Braungebrannt, grau melierte Schläfen, eine stattliche, wohlgenährte Figur im weißen Baumwollhemd und den weltberühmten Panama-Strohhut in der Hand: Señor Adolfo Lübcke Flores sieht genauso aus, wie ich mir einen Kolonialherrn vorstelle. Mit lautem, ansteckendem Lachen begrüßt er die Gäste im Schaukelstuhl auf der Veranda mit den riesigen pastellfarbenen Rundbögen und orientalischen Deckenlampen: „Mein Vater war auch Deutscher und emigrierte vor dem Ersten Weltkrieg nach Mexiko.“ Ich bin auf der wunderschön grünen, mexikanischen Halbinsel Yucatán.

Niederlande: Powerfrauen mit Plattbodenschiff

Skipperin Winnie und Schiffseignerin Mirjam managen ein großes Segelschiff. Auch Gäste wie wir müssen auf der Iselmar kräftig mit anpacken. Aber dann stellt sich dieses herrliche Gefühl ein, wenn die Segel flattern, die Masten knarren und das große Plattbodenschiff nur mithilfe des Windes durchs niederländische Wattenmeer rauscht. Süchtigmachend! Und das Sagen an Bord haben zwei echte Powerfrauen…

Äthiopien, Lalibela, Grottenkirche

Äthiopien: Die Kirche im Schoß der Erde

Noch im Halbdunkeln strömen hunderte von Gläubigen frühmorgens durch das winzige Dorf Lalibela auf 2630 Metern Höhe. In lange, weiße Gewänder gehüllt ziehen sie vorbei an einfachen, strohgedeckten Lehmhütten, offenen Feuerstellen und Getreidefeldern des heiligen Ortes in der zerklüfteten Hochebene im Nordosten von Äthiopien. Die orthodoxen Christen haben nur ein Ziel:

11 Tipps für… Reisebücher zum Verschenken

Wer schenkt wem was zu Weihnachten? Zum „was“ hätten wir Reisefedern ein paar Vorschläge: Schöne oder spannende Reisebücher rund um die Welt, andere Länder oder das Reisen im Allgemeinen; Klassiker oder Geheimtipps; bildgewaltige Coffee Table Books oder kleine Schätze für die Hosentasche; ganz neu erschienen oder geliebte alte Editionen – hier kommen unsere 11 persönlichen Highlights.

Pennsylvania: Bei den Amischen zum Abendessen

Meilenweit nur grüne Felder, rote Bauernhöfe und zwischendrin alte Pferdewagen, die über Schotterpisten rollen. An den Zügeln Männer mit Strohhüten, langen Bärten und schwarzen Hosen mit altmodischen Hosenträgern. Ich habe das Gefühl, mitten in einem Film zu sein, über das amerikanische Farmer-Leben vor 200 Jahren. Mädchen in langen Kleidern mit weißen Schürzen laufen oder fahren auf riesigen Rollern am Straßenrand entlang. Nur die lauten Autos und Lastwagen stören. Ich bin auf dem Weg zu Sara Fisher und ihrer achtköpfigen Familie – Amische. Sie leben in Bird-In-Hand, mitten in Lancaster County im amerikanischen Pennsylvania, mit ihnen rund 35 000 andere Mitglieder dieser täuferisch-protestantischen Glaubensgemeinschaft. Es ist die zweitgrößte Siedlung in den USA.

WeltWald Bad Grund: Indian Summer mitten in Deutschland

Die Farben hier wirken fast irreal: Das knallrote Laub des Weinblattahorns, das Orange der kanadischen Felsenbirne oder die goldgelben Blätter der Gurkenmagnolie. Für den Indian Summer müsst ihr nicht über den Atlantik fliegen. Ein Ausflug in den Harz reicht. Dort befindet sich einer der größten Baumgärten Deutschlands mit vielen Exoten von Übersee.

Auntie Nane, die schönste Frau im Land des Lächelns

Manchmal begegnet man auf Reisen Originalen, die man nie vergisst. So ging es mir auf den Cook Inseln: Keine lacht so herzlich wie sie. Ihre Sätze beginnen oft mit „Darling“, „Honey“ oder „Sweetheart“. Und das klingt nicht aufgesetzt, sondern warm und liebevoll. Sie scheut sich nicht, die gleichen Kreationen zu tragen wie Herzogin Kate, obwohl sie einige Pfunde mehr auf die Waage bringt. Und doch ist diese Bewohnerin der Cookislands die schönste von allen.