Alle Artikel in: nah dran

Alaska: Wo die Robben schnell abtauchen

Ein lauter Knall in der weiten, weißen Einöde. Direkt neben mir. Ich reibe mir fest die Ohren, ich höre kaum noch ‘was. Doch ich blinzle schnell zwischen den weißblau glänzenden Eisbergen hindurch und bete zu Gott. Hoffentlich ist sie rechtzeitig in die Tiefe getaucht und hat den Feind gespürt. Ich kann die süße, kleine Robbe nicht mehr sehen, vielleicht hat sie Glück gehabt. Und Zahnlücken-Daniel Pech. Der Inupiaq-Eskimo nimmt die große Schrotflinte runter und guckt traurig aufs Wasser. „Wir jagen schon seit 4000 Jahren Robben und Wale hier oben“, erzählt mir Daniel von der alten Tradition. Er ernähre die ganze Familie davon. Wir sitzen in einem winzigen Fischerboot im hohen Norden von Alaska.

„Mamma mia!“, der jüngste Zuwachs im Stockholmer ABBA-Museum

Im Stockholmer ABBA-Museum hat eine Sonderausstellung eröffnet, die sich den „Mamma mia“-Filmen widmet. Ein Muss für jeden Fan… Unser Gastautor Reiner hat sich umgeschaut zwischen schrill-bunten Klamotten und anderen Originalen.

Alfsee: Unterwegs im Germanenland

Schwitzen in der urwüchsigen Sauna, Schlafen in der Fischerhütte im Germanenland und Radfahren zum Schauplatz der Varusschlacht: Eine ganze Region in Niedersachsen ist im Germanenfieber. Zumindest seit man weiß, dass die berühmte Schlacht um Arminius / Hermann nicht in NRW, sondern hier stattfand. Wir haben uns im Familien-Kurzurlaub mit dem Germanenfieber angesteckt…

7 Fragen an… Volker Feser

In unserer Rubrik „7 Fragen an…“ stellen wir Euch interessante Reise-Menschen vor. Heute geht es um Volker Feser, sein Ecuador-Reiseführer war mir in meinem lateinamerikanischen Lieblingsland immer wieder ein treuer Begleiter. Und weil er gerade einen neuen Reiseführer verfasst hat, war das eine willkommene Gelegenheit, um auch ihm endlich einmal unsere 7 Fragen zu stellen:

Yucatán: Die Sisalbauern und das „grüne Gold“

Braungebrannt, grau melierte Schläfen, eine stattliche, wohlgenährte Figur im weißen Baumwollhemd und den weltberühmten Panama-Strohhut in der Hand: Señor Adolfo Lübcke Flores sieht genauso aus, wie ich mir einen Kolonialherrn vorstelle. Mit lautem, ansteckendem Lachen begrüßt er die Gäste im Schaukelstuhl auf der Veranda mit den riesigen pastellfarbenen Rundbögen und orientalischen Deckenlampen: „Mein Vater war auch Deutscher und emigrierte vor dem Ersten Weltkrieg nach Mexiko.“ Ich bin auf der wunderschön grünen, mexikanischen Halbinsel Yucatán.

Niederlande: Powerfrauen mit Plattbodenschiff

Skipperin Winnie und Schiffseignerin Mirjam managen ein großes Segelschiff. Auch Gäste wie wir müssen auf der Iselmar kräftig mit anpacken. Aber dann stellt sich dieses herrliche Gefühl ein, wenn die Segel flattern, die Masten knarren und das große Plattbodenschiff nur mithilfe des Windes durchs niederländische Wattenmeer rauscht. Süchtigmachend! Und das Sagen an Bord haben zwei echte Powerfrauen…

Äthiopien, Lalibela, Grottenkirche

Äthiopien: Die Kirche im Schoß der Erde

Noch im Halbdunkeln strömen hunderte von Gläubigen frühmorgens durch das winzige Dorf Lalibela auf 2630 Metern Höhe. In lange, weiße Gewänder gehüllt ziehen sie vorbei an einfachen, strohgedeckten Lehmhütten, offenen Feuerstellen und Getreidefeldern des heiligen Ortes in der zerklüfteten Hochebene im Nordosten von Äthiopien. Die orthodoxen Christen haben nur ein Ziel: