11 Tipps für Bamberg – nicht nur im Sommer
Wenn es diesen Sommer nicht mit dem Flieger irgendwo hingehen soll, dann überlegt doch mal, ins schöne Frankenland mit Auto oder Zug zu fahren – keine viereinhalb Stunden aus dem Rheinland.
Wenn es diesen Sommer nicht mit dem Flieger irgendwo hingehen soll, dann überlegt doch mal, ins schöne Frankenland mit Auto oder Zug zu fahren – keine viereinhalb Stunden aus dem Rheinland.
Ein altes Handwerk, so richtige Handarbeit, nie ganz aus der Mode gekommen – und mittlerweile ist es wieder richtig schick geworden. Die Rede ist vom Hut. „Heutzutage tragen auch junge Leute Hüte, nicht nur zur Hochzeit, sondern, wenn sie schick ausgehen wollen oder einfach nur einen Sonnenschutz brauchen“, erklärt mir Viktoria Heindl von der Hutmanufaktur Schneiders mitten im Herzen der netten Innenstadt von Bamberg.
Auch wenn ich zugegebenermaßen kein richtiger Bier-Fan bin – obwohl ich in der Stadt der dunklen, obergärigen Sorte zuhause bin, habe ich vor ein paar Tagen eine Reise ins Land der höchsten Brauereidichte weltweit unternommen. Ich habe Bamberg im schönen Franken besucht. Und dabei einen jungen Bier-Sommelier getroffen. Als David Hertl 2013 sein Start-Up in Bamberg begann, war er der jüngste Braumeister Deutschlands: Der damals 22-Jährige eröffnete die Bierothek. Ein Laden mit mittlerweile 360 verschiedenen Sorten, darunter viel Regionales, aber auch Gebräu aus Hawaii, Australien, Amerika, Bali – sogar eine Metallica- und eine Iron Maiden-Version, natürlich traditionell in der Dose. Ich teste die Flasche mit dem witzigen Mama-Bild vorne drauf. „Muttis Sonnenschein“ – persönlich handetikettiert und versiegelt von David’s Mutti Vroni. Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. „Meine Mama ist aber eigentlich in der Kantine unserer Brauerei für das gute Essen zuständig“, erklärt der Braumeister. Eher leicht-süßlich, würzig und gut zu trinken ist mein Urteil zu ihrem „Sonnenschein“. David spricht von „fränkischer Trink-Ability“. Seine Leidenschaft für das Brauen entdeckte er bereits als Teenager. Erste Experimente in …
Dort wo heute die Altmühl gemächlich fließt, fräste einst die Urdonau ein breites Tal in den Fels. Senkrechte Wände aus Kalkstein schwingen sich empor, die als Riffe im Jurameer entstanden. Und die Steinbrüche im Altmühltal sind voll mit Ammoniten und anderem Urgetier, ein neuer Dinopark zeigt den Verlauf der Erdgeschichte – und ist neben den Steinbrüchen Anziehungspunkt für Fossiliensucher und Dinosaurierfans.
Große Wasserflächen und schmale Kanäle. Eine Welt aus künstlich aufgeschütteten Inseln, verbunden mit malerischen Holzbrücken. Doch am Altmühlsee hat der Mensch keine Wasserstadt für sich selbst erbaut, sondern für die Tier- und Pflanzenwelt. Das kommt erstaunlich gut an – nicht nur bei den gefiederten Freunden.
Der Fluss hat ein ruhiges Gemüt. Ohne Eile sind wir auf dem Main-Radweg unterwegs, durchs Fränkische Weinland. Der Main liegt da. Es ist einer dieser heißen Sommertage, wie sie Ende Juni (und neuerdings ja auch im April) schon mal vorkommen. Der Fahrtwind kühlt auf dem Rad, aber irgendwann glüht man von innen.
Ganz edel und adelig stolziert sie daher in ihrem opulenten, grünen Rokokokleid, Markgräfin Friederike Luise von Brandenburg-Ansbach – und schnurstracks vergesse ich den Autolärm, den ich gerade hinter mir gelassen habe und fühle mich zurückversetzt in die Zeit des glanzvollen französischen Rokoko. Ich treffe die Markgräfin nämlich im wunderschön idyllischen Hofgarten von Ansbach, zwischen Linden-Doppelalleen (hier wurde der mysteriöse Findling Kaspar Hauser angeblich 1833 ermordet), imposanten Springbrunnen und der schlossähnlichen Orangerie mit ihren schicken Versailler Kübeln voller Zitrus- und Lorbeerbäumen.