Den Frühling begrüßen: Wandern im Cilento in Süditalien
Dieser Winter fühlte sich ganz schön lang an, nicht? Ohne Licht, Farben und blauen Himmel. Aber jetzt ist es endlich so weit – ein süditalienisches Frühlingslüftchen weht!
Dieser Winter fühlte sich ganz schön lang an, nicht? Ohne Licht, Farben und blauen Himmel. Aber jetzt ist es endlich so weit – ein süditalienisches Frühlingslüftchen weht!
Jetzt in der Nebensaison ist kaum etwas los auf der kleinen Insel Arran im Firth of Clyde an der Westküste von Schottland. Aber genau das macht den Reiz aus, die Ruhe und Stille am Strand. Bei Ebbe, wenn nur das einsame Schwanenpaar seine Runden dreht in der Bucht von Whiting Bay. Genau, das bringt uns alle runter. Vom Stress in den letzten Tagen. In Ruhe über die Insel von Dörfchen zu Dörfchen gemütlich tuckern, ewig wandern am Strand, in den Hügeln, danach einen Tee trinken im Pub … oder einen Bauern besuchen. Meine besten Tipps, was ihr trotzdem Schönes unternehmen könnt auf Arran. Nicht umsonst wird die hübsche Insel „Schottland in Minatur“ genannt.
Bei der Eiseskälte am Heiligabend hier im Rheinland, denke ich natürlich an meine Schneetour zurück: Eineinhalb Wochen vor Weihnachten geht’s für mich und unsere zwei Jungs noch schnell in den Schnee. Ins ruhige, autofreie Oberlech, es schmiegt sich auf 1750 Metern idyllisch in die Bergwelt der Vorarlberger Hochalpen. Aufgrund der Höhe ist es im Winter ziemlich schneesicher, aber auch hier erwarten alle natürlich sehnsüchtig Neuschnee so Mitte Dezember. Der aber auf sich warten lässt, die Sonne strahlt und die Pisten machen trotzdem viel Spaß. Gerade weil Skiläufer am Arlberg mittlerweile ein riesiges Skigebiet über 300 Abfahrtskilometer zur Verfügung haben. Hier ein paar meiner winterlichen Impressionen vom schönen Arlberg!
Gerade weil wir alle immer mehr digital konsumieren – echte Bücher zum Blättern sind einfach toll. Und überhaupt, was wäre Weihnachten ohne sie? Hier kommen unsere diesjährigen Tipps für Buchgeschenke. Immer wieder gern: eher außergewöhnliche Reiseführer oder gute Romane mit Lokalkolorit.
Mitten im tristen Novemberwetter denk‘ ich gern zurück an ein wirklich tolles Unternehmen in der Sonne – in Naxxar, im Nordwesten in den Bergen von Malta. In der Nähe der Victoria-Linie, einer sehr bekannten Wandergegend. Aber trotzdem nahe einer kleinen Stadt. Ich durfte die 4000 Quadratmeter große Farm vor einiger Zeit besuchen: Urban Greenz, 100 Prozent nachhaltig – Urban Farming halt. Auf den ersten Blick schön wild, wilde Blumen, Hühner gackern, ein Hahn kräht. Claudia Cavallaro Pejnovic baut dort seit 2021 mit Bruder Mauritio essbare Blumen, außergewöhnliche Kräuter, Salate und Gemüse wie etwa lilafarbenen Brokkoli oder gestreifte Tomaten nachhaltig an. Ihre Kunden: unter anderem High End-Chefköche bekannter Sternelokale des Mittelmeerarchipels – wie etwa das „Noni“, „Undergrain“ oder „Bahia“.
Als ob es die kostbarsten Edelsteine wären, so vorsichtig nimmt Olivier die kleinen und großen Champignons langsam aus der Erde und bricht ganz vorsichtig die Stengel ab. In aller Seelenruhe mit einem sanften Lächeln auf den Lippen. Ich verstehe die Leidenschaft des Pilzzüchters, einer der letzten Champignon-Züchter in der Normandie. Im Herzen der Terre d’Auge, in der Calvados-Region, liegt in dem Städtchen Orbec versteckt hinter kleinen Gärten ein alter Steinbruch mit viel Geschichte: Hier gedeihen weiß-graue Champignons de Paris, die Kunstwerke von Austernpilzen und japanische Shiitaké im feucht-warmen Dunkeln auf rund 9000 Quadratmetern unter der Erde. Ich besuche Olivier Perrel, um die wahre Kunst der normannischen Champignonzucht näher kennen zu lernen.
Sie tragen die schweren Käselaiber auf den „Beeren“ (Holztrage) und rennen zu zweit quer über den Waagplein-Platz, der Schweiß läuft ihnen das Gesicht herunter und trotzdem sehen sie richtig elegant aus in ihren weißen Anzügen und den bunten Strohhüten der alten Gilde. Eine historische Tradition, der älteste und größte Käsemarkt der Niederlande in Alkmaar. Überall liegen aufgestapelt riesige orangefarbene, runde Laiber. Viele Gäste schauen an diesem Freitag den Käseträgern der vier Zünfte zu, viel Getümmel… Trotzdem ein wunderschönes Erlebnis für mich. Die Sonne scheint noch richtig intensiv, die stolzen Männer laufen im Wiegeschritt über den Platz. Ich bin in der Region Ontdek Hart van Noord-Holland unterwegs. Hier meine elf besten Tipps für einen Kurztrip in die lebendige Handelsstadt nördlich von Amsterdam. Kaum zweieinhalb Stunden von Düsseldorf entfernt.
„So und wenn das Schlauchboot umkippt und ihr seid noch dadrunter, versucht direkt unter dem Boot wieder heraus zu tauchen“, der hübsche, sportliche Brandon grinst mich übers ganze Gesicht an und denkt wahrscheinlich: „Ist doch das Normalste überhaupt – und ganz easy peasy…“ Ich habe mir nur gerade mit ach und krach den hautengen Wetsuit übergezogen, bin froh, dass ich ihn und die Schwimmweste noch drüber bekommen habe. Und denke mir nun: „Wenn das Schlauchboot mitsamt uns, den kleinen Jungs und meinem 85jährigen Vater in den Fluten des Arkansas Rivers umkippen würde…“ Oh nein… Langsam wird mir doch Angst und Bange. Ich überlege mir kurz, ob diese Raftingtour in Buena Vista, im Herzen des US-Staates Colorado, wirklich das richtige für einen Familien-Trip ist. Doch dann wird es ein geniales Abenteuer in den Rockies, über das wir noch lange lange reden …
Ihr mögt Frankreich und macht dort gerne Urlaub? Ich habe eine wunderschöne Radreise erlebt, vom Gironde-Fluss zum Atlantik. Radeln am großen Fluss durch die Bordeaux-Weinregion sowie entlang endloser Sandstrände am Atlantik.
Mit dem Nachtzug durch Europa zu reisen wird immer beliebter. Marie-Luise und Anke haben unterschiedliche Liegewagen ausprobiert. Impressionen vom Weg nach Italien und Schweden.