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Internationaler Tag der Berge: 11 Tipps für Wanderungen

Heute ist der Internationale Tag der Berge. Da nehmen wir euch doch gern nochmal mit auf unsere elf schönsten Bergtouren der letzten Jahre. Tolle, unvergessliche Wanderungen!

Harz: Auf den Brocken auch bei Schietwetter

Der Brocken, der höchste Berg im Harz, ist im Sommer – und da vor allem an den Wochenenden – oft total überlaufen. Aber es geht auch anders: Einfach im Winter, wenn es so richtig schön feucht-kalt ist, unter der Woche gleich in der Morgendämmerung starten – schon ist man ganz alleine unterwegs. Die ganze Wanderung ist hier nachzulesen.

Elbsandsteingebirge: Nicht nur zur Pilzzeit

Was für eine außergewöhnliche Landschaft! Wandern im Elbsandsteingebirge ist einfach immer toll. Zum Beispiel auf einer Tour mit Start im Kirnitzschtal. Neben dem herrlich verwitterten Parkplatzschild geht es rein in den Wald – und gleichzeitig rein in den Nationalpark Sächsische Schweiz. Wohin? Natürlich in Richtung der berühmten und viel besuchten Schrammsteine (die angeblich ihren Namen aus dem Mittelalter haben, von „schramen“, aufreißen – sie war offenbar also schon damals ziemlich zerrissen und zerklüftet, die Felslandschaft hier).

Hunsrück: Stimmungsvoll im Nebel

Okay, alpin ist es jetzt nicht gerade im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Aber dafür umso stimmungsvoller, wenn sich der angehende Urwald im Herbst in Nebel hüllt und die gelben Buchenblätter mit unzähligen quietschbunten Pilzen um die Wette leuchten. Mystisch und einfach wunderschön ist er, der Saar-Hunsrück-Steig Ende Oktober…

Schweizer Wallis: Auf dem Planetenweg

Meteoriten anfassen, Sonnenflecken sehen und dann wandernd die Planeten erleben: Mit Kindern macht der Planetenweg im Schweizer Wallis besonders viel Spaß. Alle paar Meter stehen die Planeten hier maßstabsgetreu als kleine oder riesige Skulpturen am Wegesrand und warten auf ihre Entdeckung.

Tiroler Alpbachtal: Mit Kindern unterwegs

Wenn man ein Kind hat, das nicht sooo gern wandert, wird die Auswahl der Touren schwierig. Gemaule ist eigentlich immer vorprogrammiert. Umso überraschter waren wir im österreichischen Alpbachtal auf einer Drei-Tages-Familienrunde mit Hüttenübernachtung: Das Kind hat es tatsächlich fast geliebt zu wandern! Die Ziegen waren daran sicher nicht ganz unschuldig.

Nochmal Tirol: Schneeschuhwandern im Ötztal

Sanfter Wintertourismus ist die Zukunft in den Alpen. Und im Tiroler Ötztal auch schon die Gegenwart. Denn es geht auch leise in den Bergen. Jenseits des lauten Skizirkus sind die Berge eigentlich sowieso immer am schönsten. Zum Beispiel auf einer Schneeschuhwanderung in Niederthai.

Vogesen: Mystische Pfade und magische Orte

Wer in den Vogesen wandert, entdeckt magische Kraftorte. Auf dem Weitwanderweg Traversée du Massif des Vosges lässt sich das Gebirge einmal durchqueren, dabei kommt man unter anderem am heiligen Berg Donon vorbei. Wer mehr wissen und in schönen Bildern schwelgen will: Die ganze Geschichte steht hier.

Mallorca: Wanderung im Zitrus-Paradies rund um Sóller

8 Reisefeder Zitronen Benstem Mallorca Soller WandernEine der schönsten Ecken in Mallorcas Tramuntana-Gebirge ist zweifellos das Tal von Sóller. Und die Berge drumherum, von denen man immer mal wieder bis aufs Meer blicken kann. Einheimische bieten frisch gepressten Orangensaft zwischen Trockenmauern und unter Olivenbäumen an – es ist einfach unwirklich schön.

Innsbruck: Mit der Hungerburgbahn auf den Berg

Bequemer gehts kaum: In Innsbruck mitten im sonnigen Frühherbst noch im T-Shirt in die Hungerburgbahn einsteigen, danach weiter mit der Seilbahn – und nach nicht einmal einer Stunde steht man verwundert mit viel zu dünnen Sneakers im Schnee des Hefelekar. Auf 2256 Meter. Ohne warme Jacke im Rucksack sollte man da besser nicht los. Und die durchweichten Schuhe trocknen, zurück in der Stadt, auch wieder ganz schnell in der Sonne 🙂

Peru: Auf dem Inka-Trail zum magischen Berg

Diese geheimnisvolle Magie in der alten weltberühmten „verlorenen Stadt der Inka“ in Peru werde ich wohl nie vergessen. Eine spektakuläre Lage auf einer Bergspitze 2360 Meter hoch, mitten in den Anden. Machu Picchu ist ein Muss für Südamerika-Reisende, am besten in der Zeit von Juni-August. Besuchen solltet ihr die Inkastadt optimaler Weise morgens früh zum Sonnenaufgang, wenn die Massen noch fern sind. Am besten vier Tage (oder zwei) lang, von Cusco aus, auf dem Inka-Trail dorthin wandern, der aber ziemlich anstrengend ist, über drei hohe Pässe geht – und zudem voll sein kann. Eine vorherige Anmeldung ist Pflicht. Ein unvergessliches Erlebnis! Wer mehr zu unseren Abenteuern in Südamerika lesen möchte, eine Story zu Ecuador.

China: Auf der Chinesischen Mauer

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Zum Schluss noch eine ganz besondere Wanderrunde in Fernost, die schon ein paar Jahre zurück liegt, aber gedanklich immer noch sehr präsent ist: Es war so toll, auf der Chinesischen Mauer entlang zu spazieren! Und dabei die bergige Landschaft und das Meisterwerk Mauer auf sich wirken zu lassen… Hoffentlich sind solche Erlebnisse im kommenden Jahr wieder möglich!

2 Kommentare

  1. Avatar

    Schöner bericht da kann man nur hoffen das Corona bald vorbei und Wanderungen in diese wunderschönen Regionen wieder möglich ist.

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      Vielen Dank, Imkerei Ahrens. Ja das hoffen wir auch alle gemeinsam!! Das Wandern, die Reisen fehlen schon sehr…Liebe Grüße, Reisefeder-Sandra

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