Dort wo heute die Altmühl gemächlich fließt, fräste einst die Urdonau ein breites Tal in den Fels. Senkrechte Wände aus Kalkstein schwingen sich empor, die als Riffe im Jurameer entstanden. Und die Steinbrüche im Altmühltal sind voll mit Ammoniten und anderem Urgetier, ein neuer Dinopark zeigt den Verlauf der Erdgeschichte – und ist neben den Steinbrüchen Anziehungspunkt für Fossiliensucher und Dinosaurierfans.
Wer Ferienstraßen erkunden will, ist wohl mit keinem Verkehrsmittel so flexibel wie mit dem Wohnmobil. Besonders wir als vierköpfige Familie. Da spart man sich die mühsame Unterkunftssuche an jeder Zwischenstation, muss keine lästigen Zeitpläne einhalten, denn Stellplätze gibt es fast überall. Deshalb haben wir über Pfingsten also mit einem Leihmobil die Burgenstraße unsicher gemacht.
Dänemarks Ostsee-Sonneninsel Bornholm ist mit ihrem milden Klima das perfekte Sommerreiseziel im Norden. Auch wenn die Anreise ein wenig lang ist und mit Weitsicht geplant sein will: Es lohnt sich.
Lässig steht er vor seinem frisch angestrichenen Kahn, der „TX Emmie“, dreht sich eine Zigarette und grinst frech: „Na, willst’ auch mit uns raus?“ Der verwegene Texelaner mit Strickmütze und greller Fischerkluft, dass es einem in den Augen weh tut, sieht aus wie der Inbegriff eines Seemanns. Ich besuche Roland Hoijberg, er ist Krabbenfischer auf der holländischen Insel Texel. Tiefe Narben und Falten ziehen sich durch sein braun gebranntes Gesicht. Graublonder Dreitagebart, eine kleine goldene Kreole im Ohrläppchen. Ein Kauz, der eigentlich lieber für sich ist. Seit über 30 Jahren arbeitet Roland Hoijberg auf der rauen, unbarmherzigen Nordsee, kennt dort jede Tücke. Doch jetzt nimmt er im Sommer Touristen mit raus aufs Wattenmeer – zum Krabbenfischen. Er muss. Die Fischerei ist auch auf Texel weniger geworden, noch rund 25 Berufsfischer gibt es hier. Wir tuckern langsam an der Küste der größten westfriesischen Insel entlang. Salzig-frische Nordseeluft weht um die Nase, Möwen kreisen ums Boot und hoffen auf Fischreste. In der Ferne liegen Seehunde auf den Sandbänken und faulenzen. Mit riesigen Netzen holt Roland die Garnelen aus …
Das Museum für Naturkunde in Berlin war ein lang gehegter Familien-Ausflugstraum von uns. Wir sind dafür extra aus Niedersachsen für einen Tag nach Berlin gereist. Ich zumindest war enttäuscht. Aber vielleicht auch wegen zu hoher Erwartungen?
Wer gern individuell um die Welt reist, hat mit Cluburlaub, All-Inklusive oder Ferienparks eher wenig am Hut. Warum, habe ich mich immer gefragt, wenn man „nach der eigenen Nase“ viel mehr entdecken kann? Aber mit Kindern ändert sich so manches… Und mit Kleinkind sind lange Schneewanderungen oder Wintercampen auch noch nicht so drin. Also
Und zum vorläufigen Abschied unserer Schilder-Runde noch mal was Skurriles aus dem Norden: Harry Potter war hier! Auf Hiddensee! Im Jahr 2000! Das Schild hängt an einem kleinen Häuschen auf der unbekannteren kleinen Schwester von Rügen, auf der aber viele große Geister gerne Urlaub machten – von Joachim Ringelnatz und Asta Nielsen bis Albert Einstein, Käthe Kruse, Gerhart Hauptmann oder Käthe Kollwitz.
Norddeutscher Winter, nasskalt und nachmittags viel zu früh dunkel – kurz: die allerbeste Zeit, auf Entdeckungstour in spannenden Museen und naturwissenschaftlichen Mitmachzentren zu gehen.
Und auch für Nicht-Familien: Wer ein paar Tage in Bremen verbringt, sollte auch dem Kind in sich mal „Freilauf“ gönnen und das große Mitmachmuseum besuchen. Hast Du eins gesehen, hast Du alle gesehen? Ja. Nein. Nein!! Das…
Der Sommer neigt sich spürbar seinem Ende zu, nachts wird es jetzt schon ganz schön kalt. Wie Ende Juni im Zelt zwischen Kühen auf der Tiroler Simmeringalm…